VernissageOdyssee 2026 am Digitalen Monolith des Landratsamts Traunstein


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Odyssee in Licht und Klang: Vernissage am Digitalen Monolith in Traunstein
Ein Abend für neugierige Augen und offene Ohren: Der Kunstverein Traunstein eröffnet seine Frühjahrsausstellung 2026 mit einer feierlichen Vernissage am Digitalen Monolith des Landratsamts. Zwischen reflektierendem Glas, lebendigen Bildsequenzen und Brass-Sounds entsteht ein Kunsterlebnis, das Technologie, Gestaltung und öffentliche Sphäre miteinander verzahnt.
Ästhetische Erfahrung im Stadtraum: Der Digitale Monolith
Wie ein schwarzer Quader aus Kubricks Filmgeschichte setzt der Digitale Monolith einen markanten Akzent im Innenhof. Die Installation von Christof Babinsky arbeitet mit LED-Glas-Technologie und macht digitale Kunst im urbanen Kontext unmittelbar erfahrbar: Farben changieren, Bildrhythmen modulieren den Raum, Licht und Material reagieren auf Blickachsen. Die Ausstellungsatmosphäre ist bewusst offen – Kunst wird nicht nur betrachtet, sondern als dynamische Installation erlebt.
Kuratierung im Dialog: Regionale Kunst, internationale Technik
Die Frühjahrsschau des Kunstvereins Traunstein verbindet die lokale Kunstszene mit zeitgenössischer Medientechnik. In der kuratorischen Setzung fungiert der Monolith als Projektions- und Resonanzkörper: Er zeigt künstlerische Positionen, die Fragen von Stadt, Gemeinschaft und digitaler Bildkultur verhandeln. Werkbetrachtung findet hier im Wechselspiel von Bildfläche, Umgebungslärm, Dämmerlicht und Publikum statt – eine räumliche Installation, die Wahrnehmung schärft.
Hörbare Bilder: Vernissage mit Woody Brass Connection
Zur Eröffnung begleitet die Band Woody Brass Connection mit warmem Bläsersound die Bildsequenzen. Musik trifft auf bewegte Bildfelder, erzeugt synästhetische Eindrücke und verankert die Werke im kollektiven Moment der Vernissage. Der Klang legt Takt und Atem über die visuelle Narration – ein sinnliches Zusammenspiel von Rhythmus, Farbe und Form.
Kunsthistorischer Kontext: Von der Moderne zur Medienkunst
Monolith und Moderne: Seit dem 20. Jahrhundert prägen reduzierte Formen, klare Volumina und das Spiel mit industriellen Materialien die Bildhauerei. Der Digitale Monolith führt diese Tradition in die Gegenwart, indem er die plastische Präsenz eines Körpers mit der Immaterialität von Lichtbildern verschränkt. So entsteht eine Installation an der Schnittstelle von Skulptur, Architektur, Medienkunst und Kunst im öffentlichen Raum.
Bildung und Teilhabe: Kunst im Amt als öffentlicher Auftrag
Die Reihe Kunst im Amt zeigt, wie kulturelle Bildung aus den institutionellen Räumen heraus in die Stadt diffundiert. Niedrige Zugangsschwellen, gut sichtbare Kunstorte und Kooperationen mit regionalen Partnern stärken kulturelle Teilhabe. Für Besucherinnen und Besucher bietet die Vernissage eine dichte Werkbetrachtung im Freien – unmittelbar, dialogisch, stadtnah.
Fazit
Was erwartet Kunstinteressierte? Ein intensiver Abend, an dem Lichtkunst, Materialwirkung und Musik einen markanten Ort in eine Bühne der Gegenwart verwandeln. Wer wissen will, wie sich künstlerische Praxis heute zwischen Skulptur, Installation und digitalem Bild ereignet, sollte diese Vernissage live erleben.
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