Mareice Kaiser

Quelle: Wikipedia

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Mareice Kaiser: Eine präzise, kämpferische Stimme für Inklusion, Care-Arbeit und Bildungsgerechtigkeit
Journalistin, Autorin, Debattenmacherin: Warum Mareice Kaiser so viele Menschen erreicht
Mareice Kaiser, geboren 1981, hat sich als deutsche Journalistin, Autorin und Moderatorin einen festen Platz in der Gegenwartsdebatte erarbeitet. Ihr Profil steht für Texte und Gespräche über Inklusion, Klassismus, Care-Arbeit, Geld und Bildungsgerechtigkeit – also über jene Themen, an denen sich gesellschaftliche Teilhabe im Alltag entscheidet. Sie schreibt nicht aus der Distanz, sondern aus einer klaren, persönlichen Perspektive, die Privates und Politisches miteinander verschränkt. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Bekannt wurde Kaiser vor allem durch journalistische Arbeiten, Sachbücher und Essays, die soziale Ungleichheit sichtbar machen. Ihr Internet-Name ist „@mareicares“, und genau dieses Wortspiel beschreibt ihre Haltung treffend: Care nicht als Randthema, sondern als politische und kulturelle Kernfrage. In ihrer Arbeit verbindet sie analytische Schärfe mit einer zugänglichen, essayistischen Sprache, die komplexe soziale Wirklichkeiten verständlich macht. ([re-publica.com](https://re-publica.com/en/user/527?utm_source=openai))
Biografie: Vom Journalismus zur Autorinnenstimme mit gesellschaftlicher Reichweite
Als freie Journalistin schrieb Mareice Kaiser über Jahre Essays und Kolumnen für Medien wie „Brigitte“, „taz“ und „Missy Magazine“. Zwischenzeitlich arbeitete sie bei ze.tt, dem jungen Angebot von „Zeit“, als Online-Redakteurin. Später wurde sie Chefredakteurin des feministischen Online-Magazins Edition F und übernahm 2022 die Rolle der Digitalchefin beim Schweizer Frauenmagazin „annabelle“. Diese Stationen zeigen eine Karriere, die sich konsequent an medienkulturellen und gesellschaftspolitischen Fragen orientiert. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Auch als Autorin hat Kaiser ein klares thematisches Profil entwickelt. Ihr erstes Buch „Alles inklusive“ erschien 2016 und berichtet aus dem Leben mit ihrer behinderten Tochter; 2021 folgte „Das Unwohlsein der modernen Mutter“, das direkt auf die SPIEGEL-Bestsellerliste gelangte. In späteren Arbeiten, etwa „WIE VIEL – Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht“ oder „Bist du behindert, oder was?“, vertiefte sie ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Ungleichheit, Geldfragen und Ableismus. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Karriereverlauf: Sichtbarkeit durch Haltung, nicht durch Lautstärke
Kaum eine andere deutschsprachige Journalistin verbindet mediale Präsenz so konsequent mit Aktivismus und Öffentlichkeit. Kaiser ist Mitgründerin der Initiative „Kreuzberg hilft“, die geflüchtete Menschen unterstützt, und lehrt seit 2020 Online-Journalismus an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Damit erweitert sich ihre Rolle weit über die klassische Autorinnenlaufbahn hinaus: Sie wirkt als Vermittlerin, Ausbilderin und öffentliche Intellektuelle. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Ihr Auftritt bei Veranstaltungen und Festivals unterstreicht diese Position. Bei der Schaubühne und den Berliner Festspielen sprach sie 2024 über Teilhabe, kulturelles Nicht-Publikum und die Frage, warum Theater für viele Menschen eine Schwelle bleibt. Auch auf der re:publica steht sie regelmäßig mit Themen wie Care, Machtverhältnissen und Inklusion auf der Bühne. Kaiser arbeitet damit an einer medialen Gegenwart, in der nicht nur Inhalte zählen, sondern auch Zugänge, Sprache und Repräsentation. ([literaturwissenschaft-berlin.de](https://literaturwissenschaft-berlin.de/events/mareice-kaiser/))
Wichtige Werke: Sachbücher, Essays und Kolumnen als gesellschaftliche Seismografen
Zu den prägendsten Titeln in Kaisers Werk gehören „Alles inklusive“ und „Das Unwohlsein der modernen Mutter“. Beide Bücher sind eng mit ihrer journalistischen Praxis verbunden und lesen sich als persönliche, politisch präzise Bestandsaufnahmen über Behinderung, Mutterschaft und den Druck normativer Erwartungen. Der Reiz dieser Arbeiten liegt in der Verbindung aus Erfahrung, Recherche und sprachlicher Klarheit. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Mit „WIE VIEL – Was wir mit Geld machen und was Geld mit uns macht“ erweitert Kaiser ihr Themenfeld um die ökonomische Dimension des Alltags. Geld erscheint hier nicht als abstrakte Größe, sondern als Machtfaktor, der Lebenswege strukturiert, Freiheit ermöglicht oder begrenzt. Auch „Bist du behindert, oder was?“ setzt auf eine scharfe, zugespitzte Sprache, um Ableismus und Inklusion diskutierbar zu machen. So entsteht ein Werk, das Sachbuch, Reportage und gesellschaftliche Intervention miteinander verbindet. ([mareicekaiser.de](https://www.mareicekaiser.de/?utm_source=openai))
Stil und Themen: Care-Arbeit, Klassismus und Inklusion als roter Faden
Mareice Kaiser schreibt mit einer deutlichen Haltung, aber ohne didaktische Schwere. Ihre Texte sind analytisch, konkret und von einem starken Sinn für soziale Wirklichkeit getragen. Begriffe wie Klassismus, Care-Arbeit, Teilhabe und Behinderung sind bei ihr keine Schlagworte, sondern präzise Beobachtungskategorien. Genau darin liegt ihre Autorität: Sie benennt strukturelle Machtverhältnisse und übersetzt sie in nachvollziehbare Sprache. ([re-publica.com](https://re-publica.com/en/user/527?utm_source=openai))
In Interviews, Essays und Vorträgen betont Kaiser immer wieder die Perspektive derjenigen, die in gesellschaftlichen Debatten zu selten im Zentrum stehen. Ihre Texte über Arbeit, Mutterschaft, Inklusion und Armut zeigen, wie eng kulturelle Normen und materielle Bedingungen zusammenhängen. Dadurch wirkt ihr Schreiben nicht wie bloße Kommentierung, sondern wie ein fortlaufendes journalistisches und literarisches Forschungsprojekt über gerechte Teilhabe. ([mareicekaiser.de](https://www.mareicekaiser.de/?utm_source=openai))
Öffentliche Wirkung: Eine Stimme für Debatten über Macht und Zugang
Die Reichweite von Mareice Kaiser zeigt sich auch in Anerkennung und Einordnung durch Medien und Institutionen. Auf der re:publica 2024 wurde sie als Autorin beschrieben, deren Essay „Das Unwohlsein der modernen Mutter“ für den Deutschen Reporter:innenpreis nominiert war und deren Buch auf der Bestsellerliste landete. Außerdem wurde sie 2022 vom „medium magazin“ unter die Top 10 der deutschen Wirtschaftsjournalist*innen gewählt. Solche Erwähnungen belegen, dass ihre Arbeit nicht nur publizistisch, sondern auch fachlich ernst genommen wird. ([re-publica.com](https://re-publica.com/en/user/527?utm_source=openai))
Ihre öffentliche Präsenz in Podien, Podcasts und Interviews zeigt ein bemerkenswert konsistentes Bild: Kaiser nutzt Medien nicht zur Selbstdarstellung, sondern als Werkzeug zur Verschiebung von Perspektiven. Sie spricht über den Wert von Care-Arbeit, über die Grenzen von Leistungsidealen und über die blinden Flecken einer Gesellschaft, die sich gern als offen versteht. Dadurch ist sie zu einer wichtigen Stimme für Gegenwartsfragen geworden, die Journalismus, Literatur und politische Bildung miteinander verknüpfen. ([mareicekaiser.de](https://www.mareicekaiser.de/?utm_source=openai))
Aktuelle Projekte und Veröffentlichungen
Auch 2024 und 2025 bleibt Mareice Kaiser produktiv und sichtbar. Auf ihrer Website werden unter anderem ein Gesprächsformat „Neue Maloche“ und das Sachbuch „Ich weiß es doch auch nicht“ aus März 2025 genannt; außerdem erscheinen dort Beiträge und Interviews zu Geld, Arbeit, Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Website dokumentiert damit eine fortgesetzte thematische Arbeit, die aktuelle Debatten mit persönlichen und politischen Fragen verbindet. ([mareicekaiser.de](https://www.mareicekaiser.de/?utm_source=openai))
Hinzu kommen Veranstaltungen und öffentliche Formate, in denen Kaiser als Rednerin und Gesprächspartnerin auftritt. 2024 war sie bei einer Veranstaltung im Haus der Berliner Festspiele mit einem Gespräch über Theater und Nicht-Publikum präsent; 2026 ist sie als Teilnehmerin bei der re:publica gelistet. Das zeigt eine Autorin, deren Gegenwartskarriere keineswegs abgeschlossen ist, sondern sich beständig weiterentwickelt. ([literaturwissenschaft-berlin.de](https://literaturwissenschaft-berlin.de/events/mareice-kaiser/))
Einordnung: Warum Mareice Kaiser wichtig bleibt
Mareice Kaiser steht für einen Journalismus, der gesellschaftliche Realität nicht glättet, sondern präzise beschreibt. Ihre Themen berühren Fragen von Inklusion, Familie, Arbeit, Geld und sozialer Ungleichheit – also zentrale Felder des öffentlichen Lebens. Wer ihre Texte liest oder ihre Auftritte verfolgt, erlebt keine bloße Meinungsäußerung, sondern eine sorgfältig argumentierende, erfahrungsnahe und hoch relevante Perspektive auf die deutsche Gegenwart. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Spannend an Mareice Kaiser ist die Konsequenz, mit der sie Haltung, Sprache und Analyse verbindet. Sie gehört zu jenen Autorinnen, die Debatten nicht nur begleiten, sondern sichtbar strukturieren. Wer verstehen will, wie Kultur, Care und soziale Gerechtigkeit in der Gegenwart zusammenhängen, sollte Mareice Kaiser aufmerksam lesen, hören und auf der Bühne erleben. ([turi2.de](https://www.turi2.de/index-2/koepfe/kaiser-mareice/))
Offizielle Kanäle von Mareice Kaiser:
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