Karolin Bräg in der KunstBOX Traunstein: Leben ohne Geländer als Zwiegespräch


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Karolin Bräg in der KunstBOX: Ein Zwiegespräch über das gute Leben
Mit Leben ohne Geländer – ein Zwiegespräch öffnet sich in der KunstBOX auf dem Campus St. Michael ein Raum für Kunst, Nachdenken und leise Intensität. Die Ausstellungseröffnung am 15. September 2026 verbindet Rauminszenierung, Textarbeit und partizipative Erfahrung zu einem Kunsterlebnis, das die Grenzen zwischen persönlicher Erinnerung und öffentlichem Dialog bewusst durchlässig macht.
Textfragmente als Bildraum
Im Zentrum der Ausstellung stehen handschriftlich notierte Textfragmente auf Merkkärtchen. Sie stammen aus realen Gesprächen und verdichten Erfahrungen von Verletzlichkeit, Hoffnung, Verlust und Zuversicht. Karolin Bräg entwickelt daraus eine Installation, die die gesamte Wandfläche der KunstBOX in einen nachdenklichen Bild- und Sprachraum verwandelt. Die Arbeit wirkt unmittelbar und zugleich poetisch: Sprache wird Material, Erinnerung wird Raum.
Kunst als offener Austausch
Besonders eindrücklich ist die Erweiterung an der Fensterfront der KunstBOX. Dort entstehen neue Textarbeiten, die dauerhaft von außen lesbar bleiben und damit das Innere der Ausstellung in die Umgebung hinein verlängern. Diese kuratorische Geste schafft eine stille, aber wirkungsvolle Verbindung zwischen Kunstwerk, Architektur und Alltag. Der Campus wird so nicht nur Ort der Bildung, sondern auch ein Schauplatz ästhetischer Erfahrung.
Partizipation und kollektives Archiv
Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Gedanken zur Frage Was ist ein gutes Leben? auf Kärtchen zu notieren und in eine Sammelbox einzuwerfen. Die Beiträge werden anonym im Café veröffentlicht und bilden ein wachsendes Archiv persönlicher Perspektiven. Gerade darin liegt die Stärke dieser Ausstellung: Sie öffnet einen Raum für Teilhabe, ohne die künstlerische Handschrift zu verlieren. Aus einzelnen Stimmen entsteht ein gemeinsamer Resonanzraum.
Karolin Brägs künstlerische Praxis
Karolin Bräg lebt und arbeitet in München. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Privatheit und Öffentlichkeit, Individualität und Gemeinschaft. Laut ihrer Vita und den dokumentierten Projekten steht das Gespräch häufig im Zentrum ihrer Kunst, etwa in Form von Gesprächsprojekten und raumbezogenen Textarbeiten. Diese Konzentration auf Sprache, Beziehung und Erinnerung verleiht der Ausstellung eine besondere Tiefe und verortet sie in einer zeitgenössischen Kunstpraxis, die soziale Erfahrung ernst nimmt.
Ort mit Atmosphäre
Die KunstBOX auf dem Campus St. Michael in Traunstein bietet für dieses Format den idealen Rahmen. Der Ort verbindet Ruhe, Offenheit und geistige Konzentration. Das Zusammenspiel von Lehmhaus, Dachgarten und Campus-Umfeld verstärkt die Ausstellungsatmosphäre und macht den Besuch zu einer stillen, aber nachhaltigen Begegnung mit Gegenwartskunst.
Fazit: Wer sich für zeitgenössische Kunst, Textinstallationen und partizipative Formate interessiert, erlebt hier eine Ausstellung von großer Sensibilität. Leben ohne Geländer – ein Zwiegespräch lädt dazu ein, genauer hinzusehen, zuzuhören und eigene Antworten zu entdecken. Ein Besuch vor Ort verspricht ein ebenso nachdenkliches wie berührendes Kunsterlebnis.
Offizielle Kanäle von Karolin Bräg:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.karolin-braeg.de/
Quellen:
- Katholisches Kreisbildungswerk Traunstein - Veranstaltung Leben ohne Geländer ein Zwiegespräch
- Karolin Bräg - Vita
- Karolin Bräg - Offizielle Website
- Campus St. Michael Traunstein - Offizielle Website
- Campus St. Michael Traunstein - Datenschutz und Social Media Hinweis
- Kunstverein Traunstein - Offizielle Website










