TRAUMHAFT! Surreale Wirklichkeiten in der Städtischen Galerie Traunstein


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Vernissage mit Tiefgang: Surreale Wirklichkeiten im Kulturforum Traunstein
Am Donnerstag, 26. März 2026, lädt die Städtische Galerie im Kulturforum Klosterkirche zur Ausstellungseröffnung TRAUMHAFT! Surreale Wirklichkeiten. In Malerei, Zeichnung, Collage, Installation, Fotografie und Film entfaltet sich ein facettenreiches Kunsterlebnis zwischen Wachzustand und Traum – kuratorisch eingeführt von Judith Bader, Leiterin der Städtischen Galerie, mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer.
Zwischen Bewusstsein und Traum: Bildwelten des Surrealen
Schon beim Eintreten prägt die Ausstellungsatmosphäre das Erleben: gedämpftes Licht, klare Raumführung, konzentrierte Werkbetrachtung. Leuchtende Farbfelder stoßen auf kantige Formbezüge; Linien entwickeln sich zu imaginären Topografien. Materialität und Oberflächen – von lasierender Malerei bis zu haptischen Assemblagen – erzeugen Reibung und Rhythmus. So entsteht eine ästhetische Erfahrung, in der sich Realität verschiebt und Bildlogiken neu verhandelt werden.
Positionen und Handschriften: Malerei, Objekt, Film
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler – darunter Uwe Bressnik, Franziska Eslami, Samuel Rachl, Uli Reiter, Günther Schuhböck und Evelyn Thußbas – zeigen, wie vielfältig das Surreale heute gelesen wird. Von Bressniks experimenteller Bildlogik bis zu Eslamis digital-poetischen Motiven, von Rachls zeichnerischen Verdichtungen bis zu Reiters bildtheoretisch informierten Serien, von Schuhböcks Skizzenbuchkosmos bis zu Thußbas' fein komponierten Bildfindungen spannt sich ein weiter Bogen zeitgenössischer Kunstpraxis.
Kunsthistorische Einordnung und Vermittlung
Surrealismus als Kunstrichtung irritiert seit den 1920er-Jahren Wahrnehmungsgewohnheiten. Die Kuratierung der Städtischen Galerie knüpft an diese Tradition an und überträgt sie in die Gegenwart: Werkserien werden dialogisch platziert, Blickachsen öffnen sich, mediale Übergänge werden sichtbar. Bildungsangebote der Galerie – von Führungen bis zu Schulkooperationen – fördern kulturelle Bildung und öffnen den Diskursraum jenseits bloßer Stilfragen.
Raumwirkung und Materialpoesie
In der ehemaligen Klosterarchitektur entfalten Installationen und Objekte eine besondere Raumwirkung. Materialien wie Papier, Pigment, Fotochemie oder Video erzeugen Spannungen zwischen Fläche, Körper und Projektion. Die Besucher erleben Verdichtung und Leere, Durchblicke und Spiegelungen – ein sinnliches Parcours-Erlebnis, das die Wahrnehmung schärft und zum genauen Sehen anleitet.
Autoritative Bezüge und Sammlungskontext
Die Städtische Galerie Traunstein verwahrt eine bedeutende Sammlung mit rund 3000 Objekten. Skizzenbücher des Künstlers Günther Schuhböck, grafische Konvolute und kunsthistorische Schwerpunkte stiften Kontext für aktuelle Positionen. Biografische Linien – etwa Rachls Ausbildung in München oder Bressniks anerkannte Ausstellungs- und Vermittlungsprojekte – verankern die Schau in einer größeren Landkarte der Gegenwartskunst.
Fazit: TRAUMHAFT! Surreale Wirklichkeiten verspricht ein intensives Kunsterlebnis: pointiert kuratiert, materialreich, bildstark. Wer ästhetische Erfahrung und geistige Anregung sucht, sollte die Vernissage live erleben – für inspirierende Gespräche, neue Perspektiven und die Freude am Sehen.
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