Mythos Helmut Berger in der Alten Wache Traunstein: Kunst und Kontext neu erlebt

Event: Ausstellung Mythos Helmut Berger in Alte Wache – Rathaus EG, Stadtplatz 39, 83278 Traunstein on 2. Juli 2026

Datum und Uhrzeit

2. Juli 2026 19:00 Uhr

Künstler

Veranstaltungsort

Alte Wache – Rathaus EG, Stadtplatz 39, 83278 Traunstein

Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

Stimmung

Entspannt

Veranstaltungsorttyp

Drinnen

Mythos Helmut Berger in Traunstein: Von der Skizze zum Bildraum

Eine intime Skizze auf einem Bettlaken, gezeichnet von Helmut Berger während eines Kuraufenthalts in Bad Vigaun und überreicht an den Salzburger Maler Andreas Dullnig, bildet den Ausgangspunkt dieser Ausstellung. Zur Vernissage am Donnerstag, 2. Juli 2026, um 19:00 Uhr in der Alten Wache – Rathaus EG entfaltet sich ein vielschichtiges Kunsterlebnis zwischen Filmikone und malerischer Transformation.

Ikone des europäischen Kinos: Kontext und Kulturgeschichte

Helmut Berger, Viscontis charismatische Muse, prägte das europäische Kino der späten 1960er und 1970er Jahre. Seine Rollen zwischen Narzissmus, Androgynität und Dekadenz schufen ein visuelles Vokabular, das bis heute nachhallt. Diese Ausstellung reflektiert Bergers Bild in der Öffentlichkeit und macht seine Pop-Ikonografie als kulturelle Chiffre sichtbar.

Vom Bettlaken zur Leinwand: künstlerische Übersetzungen

Aus der flüchtigen Filzstift-Skizze entwickelt Andreas Dullnig mythenhafte Porträts, in Acryl und Öl geschichtet, verdichtet und gestört. Die Malerei oszilliert zwischen Gestalt und Auflösung: Farbfetzen, Kanten, Schleier. In der Werkbetrachtung entsteht eine ästhetische Erfahrung von Nähe und Distanz, die Bergers Persona interpretiert, statt sie zu illustrieren.

Raum, Licht, Resonanz: Die Ausstellungsatmosphäre

Die Alte Wache – als klarer, ebenerdiger Ausstellungsraum im Rathaus – lenkt den Blick auf Farbe, Material und Bildraum. Tageslicht trifft auf lasierende Schichten, Konturen kippen im Seitenlicht: Eine konzentrierte Atmosphäre, die die eigene Wahrnehmung schärft und den Dialog zwischen Skizze, Leinwand und Legende initiiert.

Kuratierung und Bildung: Sehen lernen im Kontext

Die Präsentation bettet Dullnigs Zyklus in Bergers Werkgeschichte ein: von Viscontis Ludwig über Die Verdammten bis zu späten Dokumenten der Rezeptionsgeschichte. Kunsthistorische Schlaglichter, präzise Wandtexte und ein stringenter Parcours fördern kulturelle Bildung und laden zu einer reflektierten Betrachtung von Starbildern, Männlichkeitsentwürfen und Mythenerzeugung ein.

Fazit

Was erwartet Besucherinnen und Besucher? Ein verdichtetes Kunsterlebnis, das Ikone und Interpretation in ein nuanciertes Verhältnis setzt: sinnlich in Farbe und Stofflichkeit, präzise in Analyse und Kontext. Erleben Sie die Ausstellung live – für eine nachhaltige ästhetische Erfahrung und ein neues Sehen des Mythos Helmut Berger.

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Quellen:

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