75 Jahre Stiftung Heimathaus im Stadtmuseum Heimathaus Traunstein


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75 Jahre Stiftung Heimathaus: Ein Abend für Geschichte, Identität und Zukunft
Ein Jubiläum mit Tiefgang: Am 25. März 2026 lädt das Stadtmuseum Heimathaus Traunstein zu einem Vortragsabend über die Gründungsidee, das Wirken und die kulturgeschichtliche Bedeutung der Stiftung Heimathaus ein. Referent ist Hans Helmberger, langjähriger Vorsitzender des Historischen Vereins für den Chiemgau zu Traunstein, der die Entstehung und Entwicklung aus erster Hand kennt und pointiert einordnet. Eintritt frei, Anmeldung erbeten.
Historische Fundamente: Von der Idee zur Institution
Aus der Initiative des Historischen Vereins 1951 erwuchs eine rechtlich verankerte Stiftung, die das Heimathaus als Museum, Erinnerungsort und Forum für geschichts- und kunstwissenschaftliche Ausstellungen trägt. In der Werkbetrachtung des Abends stehen Stiftungszweck, Satzung und kuratorische Praxis: Pflege der Heimatkunde, Förderung historischer Forschung, nachhaltige Sicherung des Stiftungsvermögens und eine fachlich qualifizierte Museumsleitung. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Objekte, Räume und Erzählungen präzise kuratiert zusammenwirken.
Ästhetische Erfahrung im Heimathaus
Wer die Sammlungen kennt, weiß um die sinnliche Dichte: sakrale Kunst von der Gotik bis ins 20. Jahrhundert, bürgerliche Porträts zwischen Barock und Biedermeier, Stadtmodelle, Handwerks- und Salinenzeugnisse. Farben, Oberflächen und Materialien entfalten im Brothausturm und der Zieglerwirtschaft eine besondere Raumwirkung. Der Vortrag kontextualisiert diese Bestände kunsthistorisch und zeigt, wie Kuratierung, Lichtführung und Objektpräsentation das Kunsterlebnis prägen.
Kuratierung und Gemeinwohl: Warum Stiftungen Museen stark machen
Helmberger beleuchtet die Stiftung als Motor kultureller Bildung: transparente Governance, generationenfeste Vermögenssicherung, professionelle Museumsarbeit. Im Fokus stehen die Zusammenarbeit von Stiftung, Stadtmuseum, Stadtarchiv und bürgerschaftlichem Engagement sowie Beispiele, wie Sonderausstellungen historische Narrative für heutige Besucherinnen und Besucher lebendig machen.
Ortserzählung Traunstein: Geschichte sehen, Gegenwart verstehen
Die lokale Ikonografie wird zum Spiegel größerer Entwicklungen: Stadtbrand 1851, wirtschaftliche Transformation, religiöse Bildkultur, Alltagsdinge als Zeugnisse sozialer Praktiken. So entsteht eine Werkbetrachtung, die Epoche, Kunstrichtung und Materialität verbindet und den Blick für Zusammenhänge schärft.
Fazit: Ein konzentrierter Abend für alle, die Geschichte als kulturelle Praxis erleben möchten. Erwartet werden fundierte Einblicke, anschauliche Beispiele und ein Blick hinter die Kulissen von Sammlung, Kuratierung und Museumsbetrieb. Wer die ästhetische Erfahrung im Heimathaus vertiefen will, nutzt die Chance auf ein Gespräch vor Ort und meldet sich frühzeitig an.
Offizielle Kanäle von Stadtmuseum Heimathaus Traunstein:
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- Website: https://www.heimathaus-traunstein.de/










