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ScharfrichterHaus Passau
(475 Bewertungen)

Passau

Milchgasse 2, 94032 Passau, Deutschland

ScharfrichterHaus Passau | Programm & Tickets

Mitten in der historischen Altstadt von Passau, nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt, verbindet das ScharfrichterHaus seit 1977 Kultur, Kulinarik und Kino unter einem Dach. Die Kleinkunstbühne steht für pointiertes Kabarett, Lesungen, Jazz und besondere Musikabende, während das hauseigene Programmkino Arthouse-Fans begeistert. Vor oder nach den Vorstellungen lädt das Restaurant mit bayerisch-österreichischer Küche zum Genießen ein. Die Größe des Hauses ist bewusst intim: Bis zu 90 Sitzplätze im Theater, rund 60 im Lokal und 75 Plätze im Scharfrichter-Kino schaffen Nähe zur Bühne und einen direkten Draht zu den Künstlerinnen und Künstlern. Das ScharfrichterHaus gilt zudem als Heimat des bekannten Kabarettpreises ScharfrichterBeil – ein Aushängeschild für Nachwuchstalente im deutschsprachigen Raum. Dank zentraler Lage, gut erreichbarer Parkmöglichkeiten und klarer Serviceinfos wie Newsletter, Ticketshop und Reservierungsregeln ist die Planung eines Abends hier unkompliziert und verlässlich.

Aktuelles Programm im ScharfrichterHaus Passau

Das Programm spiegelt die DNA des Hauses wider: Kabarett mit Haltung, Literaturabende, Konzerte und kleine Theaterformate. Regelmäßig treten etablierte Stimmen der Szene und spannende Nachwuchs-Acts auf. Der Abend beginnt in der Regel um 20:00 Uhr, eine Zeit, die sich in Passau als Standard für Kleinkunst bewährt hat und das Publikum bequem anreisen lässt. Wer sich frühzeitig informieren möchte, findet auf der Website die Rubrik Programm mit allen Terminen, Beschreibungen und Hinweisen zu Restkarten. Praktisch ist der wöchentliche Newsletter: Er fasst die Highlights zusammen, kündigt kurzfristige Programmänderungen an und informiert auch über kulinarische Specials im Lokal. Ein besonderes Aushängeschild des Hauses ist das jährlich vergebene ScharfrichterBeil – ein bedeutender Preis, der seit 1983 in Passau Talente entdeckt und gefördert hat. Dass dieser Wettbewerb relevant bleibt, zeigen frühe und spätere Preisträger, die bundesweit bekannt wurden. Auch abseits des Jahrespreises setzt das Haus immer wieder Akzente, etwa mit thematischen Reihen, Lesungen bekannter Autorinnen und Autoren oder Jazzabenden in intimer Club-Atmosphäre. Darüber hinaus blickt das ScharfrichterHaus über die Altstadt hinaus: Schon heute ist das Kneiding Open Air 2026 terminiert, ein mobiles Bühnenformat im nahen Kösslbachtal. Die angekündigten Acts geben einen Eindruck von der stilistischen Bandbreite: Maxjoseph (NAU) am Donnerstag, Cobario mit „Strings on fire“ am Freitag, die Schick Sisters mit „Liebe – Love – L’amour“ am Samstag und Epic Soul Kitchen („Golden Green“) am Sonntag; Einlass ist dort je nach Tag ab 19:00 Uhr bzw. 18:00 Uhr, Beginn zwischen 20:00 Uhr und 19:00 Uhr. Solche Ausflüge unterstreichen die Vielseitigkeit: vom Gewölbekeller der Altstadt bis zum Open-Air-Erlebnis in der Natur bleibt das Profil des Hauses erkennbar – nahbar, qualitätsbewusst und handverlesen kuratiert. Für die Planung zu Hause gilt: Auf der Programmseite stehen die aktuellsten Angaben, Änderungen werden dort zuerst vermerkt. Wer flexibel bleiben möchte, behält die Hinweise zu Zusatzterminen, ausverkauften Abenden und etwaigen Zusatzshows im Blick.

Tickets für Kabarett, Kino und Veranstaltungen

Der Ticketkauf ist geradlinig organisiert. Über den digitalen Ticketshop lassen sich Plätze für die Kleinkunstbühne sowie Sonderformate sicher reservieren; als Ticketdienstleister ist Reservix hinterlegt. Für beliebte Abende empfiehlt sich ein früher Kauf, da die Saalkapazität von bis zu 90 Sitzplätzen bewusst klein gehalten ist und die Nachfrage entsprechend hoch sein kann. Ergänzend gibt es – wenn Restkontingente verfügbar sind – eine Abendkasse vor Ort. Wer jemandem eine Freude machen möchte, greift zum ScharfrichterTicket als Gutschein: Es ist ein flexibles Präsent, das sich für Geburtstage, Festtage oder als spontanes Kulturgeschenk eignet. Transparenz herrscht auch beim Service: Reservierungen im Restaurant sind mit klaren Regeln hinterlegt – per E-Mail werden sie von Montag bis Freitag bis 15:00 Uhr angenommen, samstags ausschließlich telefonisch, und sie gelten erst nach schriftlicher Bestätigung. Diese Hinweise helfen, Wartezeiten zu vermeiden und vor dem Vorstellungsbeginn entspannt zu speisen. Für das Kino gilt: Öffnungszeiten orientieren sich an den Vorstellungszeiten; geöffnet ist jeweils 15 Minuten vor der ersten Vorstellung und bis 30 Minuten nach Beginn der letzten. Das Wochenprogramm weist die genauen Uhrzeiten aus. Grundsätzlich lohnt es sich, etwas Puffer einzuplanen, denn die Altstadtgassen sind charmant, aber eng; wer zusätzlich im Lokal essen möchte, sollte den Restauranttisch rechtzeitig sichern. Ein Tipp für Vielnutzerinnen und Vielnutzer: Der Newsletter informiert nicht nur über Programm und Sondertermine, sondern auch über kulinarische Aktionen – so lässt sich der Kulturabend perfekt mit einem Menü kombinieren. Für Sonderveranstaltungen, Vermietungen oder Firmen-Events ist das Team ansprechbar; geboten werden neben Geschirr auch Projektor, Leinwand, Ton- und Lichttechnik, sodass Vorträge oder kleine Preisverleihungen professionell umgesetzt werden können.

Scharfrichter-Kino: Kinoprogramm und Besonderheiten

Das Scharfrichter-Kino ergänzt die Bühne um ein cineastisches Profil. Mit einer Leinwand und 75 Sitzplätzen ist es klein, aber renommiert: Seit 1987 erhält das Haus jährlich den Kinoprogrammpreis von Bund und Land – eine Auszeichnung für außergewöhnlich kuratierte Jahresprogramme. Das schlägt sich in der Filmauswahl nieder: Arthouse, internationale Festivalperlen, deutsche Produktionen abseits des Mainstreams, dazu gelegentlich Klassiker, Live-Übertragungen und thematische Reihen. Die Ticket- und Programmstruktur ist in das Passauer Kino-Ökosystem eingebettet: Das Scharfrichter-Kino wird im Cineplex-Programm geführt, wo wöchentlich die neuesten Spielzeiten erscheinen. Organisatorisch öffnet das Kino 15 Minuten vor der ersten Vorstellung des Tages und schließt 30 Minuten nach Beginn der letzten; genauere Zeiten sind dem Wochenplan zu entnehmen. Wer den besonderen Reiz des Hauses kennenlernen will, sollte eine Vorstellung im Gewölbeformat erleben: die Nähe zur Leinwand, die akustische Ruhe, das konzentrierte Publikum – all das unterscheidet das Scharfrichter-Kino vom Multiplex. Der Standortvorteil der Altstadt sorgt zudem für kurze Wege: Vor oder nach dem Film ist es nur ein Katzensprung zu Donau, Domplatz oder in eine der umliegenden Gassen. Praktisch für Gruppen: Aufgrund der überschaubaren Saalgröße lassen sich kleine Premieren, Filmgespräche oder Sondervorführungen intim gestalten; das Team berät bei Bedarf zu Technik und Ablauf. Und wer Kino mit Kulinarik verbinden möchte, reserviert vorab im Restaurant; so entsteht ein runder Abend, der vom Aperitif bis zum Abspann durchkomponiert ist.

Restaurant & Speisekarte: Bayerisch-österreichische Küche

Das Lokal steht für eine klare Idee: regionale Qualität und ein handwerklicher Ansatz, der zur Bühne passt. Die Karte wechselt regelmäßig und verbindet bayerisch-österreichische Klassiker mit saisonalen Akzenten. In den Selbstbeschreibungen des Hauses finden sich Hinweise auf ausgesuchte Produkte aus Niederbayern und dem angrenzenden Oberösterreich – vom frischen Fisch aus dem Attersee bis zu zischfrischen Bieren aus Salzburg und Most aus dem Innviertel. Solche Bausteine prägen den Charakter der Küche: bodenständig, aber mit Feinsinn; herzhaft, aber präzise. Die rund 60 Sitzplätze im Restaurant sorgen für eine intime Atmosphäre; wer vor der Show essen möchte, reserviert am besten einige Tage zuvor. Die Reservierungslogik ist transparent geregelt: Mails werden werktags bis 15:00 Uhr bearbeitet, samstags ist das Team telefonisch erreichbar; gültig ist eine Reservierung erst nach schriftlicher Bestätigung. Wer gern mit einem Glas startet, findet in der Vinothek eine stimmige Auswahl; die Galerie unter Stuckdecke bringt Kunst und Kulinarik zusammen, und im Arkadeninnenhof zeigt das Haus an warmen Abenden, warum Passau gern als „Bayerisches Venedig“ bezeichnet wird: historische Mauern, kurze Wege und ein entspanntes Publikum. Service und Küche sind auf den Kulturabend abgestimmt – zügig, freundlich, aufmerksam – damit zwischen Hauptgang und Vorhang genug Zeit bleibt. Für Gruppen, Feiern oder Lesungen in kleinem Rahmen erstellt das Team Arrangements inklusive Raum, Technik und Menü. So wird das ScharfrichterHaus nicht nur zur Bühne, sondern auch zum Gastgeber für private oder geschäftliche Anlässe, die von der besonderen Atmosphäre profitieren.

Anfahrt & Parken am Rathausplatz und Römerplatz

Die Anfahrt ist unkompliziert, auch wenn die Altstadtgassen schmal sind. Von der Autobahn A3 kommend empfiehlt sich die Ausfahrt Passau-Mitte; aus dem Bayerischen Wald führt die B12 über den Ilzdurchbruch, von wo man links über die Hängebrücke in Richtung Zentrum wechselt. Wer aus Österreich ohne Autobahn anreist, nutzt die Strecke über den Mariahilfberg in die Innstadt. Für Navigationsgeräte sind Koordinaten hinterlegt, die direkt zur Milchgasse 2 führen (Breitengrad 48.57485735, Längengrad 13.46935362). Parken lässt sich in unmittelbarer oder fußläufiger Nähe: Entlang des Rathausplatzes ist das Abstellen ab 19:00 Uhr kostenlos; die Tiefgarage Römerplatz liegt nur wenige Gehminuten entfernt und bietet auch E-Ladestationen im städtischen Netz. Unter der Schanzl-Brücke finden sich Stellplätze, die ab 19:00 Uhr ebenfalls kostenfrei sind, und das Parkdeck Ilzbrücke ist zu Fuß in circa zehn Minuten erreichbar; hier gilt ein niedriger Tageshöchstsatz laut städtischer Übersicht. Zusätzlich weist das dynamische Parkleitsystem der Stadt freie Kapazitäten in Echtzeit aus; für die Vorbereitung lohnt ein Blick in den interaktiven Stadtplan mit allen Parkhäusern, Park-and-Ride-Plätzen sowie Informationen zur Barrierefreiheit. Wer den Wagen am Bahnhofstraße-Parkhaus abstellt, erreicht die Altstadt bequem per Citybus über den Zentralen Omnibusbahnhof. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen hält die Stadt Übersichtskarten mit Behindertenparkplätzen bereit. In Summe gilt: Am besten etwas Puffer einplanen, besonders an Wochenenden oder bei Veranstaltungen in der gesamten Altstadt. So bleibt genug Zeit für einen Aperitif im Lokal, bevor um 20:00 Uhr der Vorhang aufgeht oder das Kino seine Türen öffnet. Fahrräder lassen sich in der Altstadt ebenfalls komfortabel abstellen; die Wege zwischen Donau, Inn und Ilz sind kurz und führen fast immer durch malerische Passagen.

Geschichte des Hauses & das ScharfrichterBeil

Der Ort ist älter als seine kulturpolitische Wirkung: Im Kern zählt das Gebäude zu den ältesten Häusern der Stadt. Legenden berichten vom „Scharfrichter“, der hier einst gelebt haben soll; gesichert ist, dass sich vom 13. Jahrhundert bis 1443 das Prisilig-Gefängnis im Haus befand. Nach der Säkularisation wechselte das Gebäude den Besitz; zwei kunstvolle Stuckdecken gelten als Indiz für die Verbindung zum fürstbischöflichen Hof. In den 1970er-Jahren wurde das ScharfrichterHaus zur Gegenbewegung gegen den kulturellen Stillstand: 1977 gründeten Walter Landshuter und Edgar Liegl die Kleinkunstbühne, die rasch überregional bekannt wurde. Kontroverse Produktionen und politisches Kabarett prägten die Anfangsjahre, nicht selten begleitet von Debatten mit Stadt, Kirche und lokaler Presse. Parallel etablierte das Haus 1983 das ScharfrichterBeil – einen Nachwuchswettbewerb, der seitdem jährlich vergeben wird und als renommiertes Sprungbrett gilt. Zu den frühen Preisträgern zählt Hape Kerkeling; auch andere Größen der Szene wurden hier ausgezeichnet. Das Theater überstand Krisen und Naturereignisse, darunter das Hochwasser 2013, das Passau schwer traf. Heute führt das Team das Erbe mit zeitgemäßer Handschrift fort: politisch, pointiert, aber dem Publikum zugewandt. Die Verbindung aus Bühne, Küche und Kino macht das Profil einzigartig – ein Haus, das eine Stadt erzählt und zugleich weit über sie hinausstrahlt. Organisatorisch ist Transparenz ein Teil der Identität: Im Impressum zeichnet Matthias Ziegler verantwortlich; Ticketfragen werden über einen etablierten Vertriebspartner gelöst; und wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet auf der Website eine ausführliche Historienseite mit Einblicken in Baugeschichte, Sanierung des Arkadenhofs und die kulturpolitischen Weichenstellungen der Gründungsjahre. Dass das ScharfrichterHaus lebendig bleibt, zeigen nicht nur die gut besuchten Abende, sondern auch Formate wie das Kneiding Open Air, die das Programm aus dem Gewölbe hinaus in die Region tragen.

Öffnungszeiten, Service & Tipps für den Besuch

Für die Planung hilft ein Blick auf drei Bausteine: Kulturbüro, Restaurant und Kino. Das Kulturbüro ist werktags besetzt (in der Regel Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr), hier werden allgemeine Anfragen beantwortet. Das Restaurant öffnet abends; da die Speisekarte regelmäßig wechselt und Vorstellungszeiten variieren, sind die tagesaktuellen Zeiten am besten direkt der Website oder dem Reservierungssystem zu entnehmen. Für Reservierungen gilt: E-Mail-Anfragen werden Montag bis Freitag bis 15:00 Uhr angenommen, samstags bittet das Haus um telefonische Reservierung; eine Reservierung wird erst mit schriftlicher Bestätigung wirksam. Beim Kino richten sich die Öffnungszeiten nach dem Wochenprogramm: Einlass ist 15 Minuten vor der ersten Vorstellung, nach Beginn der letzten Vorstellung schließt die Kasse nach 30 Minuten. Wer Passau mit dem Auto besucht, nutzt das Parkleitsystem; spontane Besucherinnen und Besucher finden abends oft am Rathausplatz freie Kapazitäten. Für E-Mobilität stehen im städtischen Netz Ladestationen unter anderem am Römerplatz zur Verfügung. Ein praktischer Besuchsablauf kann so aussehen: frühzeitig online Tickets sichern, am Veranstaltungstag einen Tisch im Lokal reservieren, Anreise über Passau-Mitte oder via Innstadt planen, Parken am Römerplatz oder – abends – am Rathausplatz, 60 bis 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn eintreffen, entspannt essen, anschließend Kultur genießen. Wer das Haus für private Anlässe sucht, profitiert von vorhandener Technik (Beamer, Leinwand, Ton- und Lichtanlage) sowie kompakten Räumen, die für 30 bis 90 Personen geeignet sind. Und noch ein Tipp: Das Newsletter-Abo liefert nicht nur Programmhinweise, sondern auch News zu kulinarischen Aktionen; so entdeckt man Menüs, die es nur für kurze Zeit gibt. Für Bildfans lohnt der Blick in die Fotogalerien des Hauses; sie vermitteln die besondere Atmosphäre des Gewölbes, der Galerie unter Stuck und des Innenhofs mit seinen Arkaden – eindrucksvoll auch ohne Worte.

Quellen:

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ScharfrichterHaus Passau | Programm & Tickets

Mitten in der historischen Altstadt von Passau, nur wenige Schritte vom Rathaus entfernt, verbindet das ScharfrichterHaus seit 1977 Kultur, Kulinarik und Kino unter einem Dach. Die Kleinkunstbühne steht für pointiertes Kabarett, Lesungen, Jazz und besondere Musikabende, während das hauseigene Programmkino Arthouse-Fans begeistert. Vor oder nach den Vorstellungen lädt das Restaurant mit bayerisch-österreichischer Küche zum Genießen ein. Die Größe des Hauses ist bewusst intim: Bis zu 90 Sitzplätze im Theater, rund 60 im Lokal und 75 Plätze im Scharfrichter-Kino schaffen Nähe zur Bühne und einen direkten Draht zu den Künstlerinnen und Künstlern. Das ScharfrichterHaus gilt zudem als Heimat des bekannten Kabarettpreises ScharfrichterBeil – ein Aushängeschild für Nachwuchstalente im deutschsprachigen Raum. Dank zentraler Lage, gut erreichbarer Parkmöglichkeiten und klarer Serviceinfos wie Newsletter, Ticketshop und Reservierungsregeln ist die Planung eines Abends hier unkompliziert und verlässlich.

Aktuelles Programm im ScharfrichterHaus Passau

Das Programm spiegelt die DNA des Hauses wider: Kabarett mit Haltung, Literaturabende, Konzerte und kleine Theaterformate. Regelmäßig treten etablierte Stimmen der Szene und spannende Nachwuchs-Acts auf. Der Abend beginnt in der Regel um 20:00 Uhr, eine Zeit, die sich in Passau als Standard für Kleinkunst bewährt hat und das Publikum bequem anreisen lässt. Wer sich frühzeitig informieren möchte, findet auf der Website die Rubrik Programm mit allen Terminen, Beschreibungen und Hinweisen zu Restkarten. Praktisch ist der wöchentliche Newsletter: Er fasst die Highlights zusammen, kündigt kurzfristige Programmänderungen an und informiert auch über kulinarische Specials im Lokal. Ein besonderes Aushängeschild des Hauses ist das jährlich vergebene ScharfrichterBeil – ein bedeutender Preis, der seit 1983 in Passau Talente entdeckt und gefördert hat. Dass dieser Wettbewerb relevant bleibt, zeigen frühe und spätere Preisträger, die bundesweit bekannt wurden. Auch abseits des Jahrespreises setzt das Haus immer wieder Akzente, etwa mit thematischen Reihen, Lesungen bekannter Autorinnen und Autoren oder Jazzabenden in intimer Club-Atmosphäre. Darüber hinaus blickt das ScharfrichterHaus über die Altstadt hinaus: Schon heute ist das Kneiding Open Air 2026 terminiert, ein mobiles Bühnenformat im nahen Kösslbachtal. Die angekündigten Acts geben einen Eindruck von der stilistischen Bandbreite: Maxjoseph (NAU) am Donnerstag, Cobario mit „Strings on fire“ am Freitag, die Schick Sisters mit „Liebe – Love – L’amour“ am Samstag und Epic Soul Kitchen („Golden Green“) am Sonntag; Einlass ist dort je nach Tag ab 19:00 Uhr bzw. 18:00 Uhr, Beginn zwischen 20:00 Uhr und 19:00 Uhr. Solche Ausflüge unterstreichen die Vielseitigkeit: vom Gewölbekeller der Altstadt bis zum Open-Air-Erlebnis in der Natur bleibt das Profil des Hauses erkennbar – nahbar, qualitätsbewusst und handverlesen kuratiert. Für die Planung zu Hause gilt: Auf der Programmseite stehen die aktuellsten Angaben, Änderungen werden dort zuerst vermerkt. Wer flexibel bleiben möchte, behält die Hinweise zu Zusatzterminen, ausverkauften Abenden und etwaigen Zusatzshows im Blick.

Tickets für Kabarett, Kino und Veranstaltungen

Der Ticketkauf ist geradlinig organisiert. Über den digitalen Ticketshop lassen sich Plätze für die Kleinkunstbühne sowie Sonderformate sicher reservieren; als Ticketdienstleister ist Reservix hinterlegt. Für beliebte Abende empfiehlt sich ein früher Kauf, da die Saalkapazität von bis zu 90 Sitzplätzen bewusst klein gehalten ist und die Nachfrage entsprechend hoch sein kann. Ergänzend gibt es – wenn Restkontingente verfügbar sind – eine Abendkasse vor Ort. Wer jemandem eine Freude machen möchte, greift zum ScharfrichterTicket als Gutschein: Es ist ein flexibles Präsent, das sich für Geburtstage, Festtage oder als spontanes Kulturgeschenk eignet. Transparenz herrscht auch beim Service: Reservierungen im Restaurant sind mit klaren Regeln hinterlegt – per E-Mail werden sie von Montag bis Freitag bis 15:00 Uhr angenommen, samstags ausschließlich telefonisch, und sie gelten erst nach schriftlicher Bestätigung. Diese Hinweise helfen, Wartezeiten zu vermeiden und vor dem Vorstellungsbeginn entspannt zu speisen. Für das Kino gilt: Öffnungszeiten orientieren sich an den Vorstellungszeiten; geöffnet ist jeweils 15 Minuten vor der ersten Vorstellung und bis 30 Minuten nach Beginn der letzten. Das Wochenprogramm weist die genauen Uhrzeiten aus. Grundsätzlich lohnt es sich, etwas Puffer einzuplanen, denn die Altstadtgassen sind charmant, aber eng; wer zusätzlich im Lokal essen möchte, sollte den Restauranttisch rechtzeitig sichern. Ein Tipp für Vielnutzerinnen und Vielnutzer: Der Newsletter informiert nicht nur über Programm und Sondertermine, sondern auch über kulinarische Aktionen – so lässt sich der Kulturabend perfekt mit einem Menü kombinieren. Für Sonderveranstaltungen, Vermietungen oder Firmen-Events ist das Team ansprechbar; geboten werden neben Geschirr auch Projektor, Leinwand, Ton- und Lichttechnik, sodass Vorträge oder kleine Preisverleihungen professionell umgesetzt werden können.

Scharfrichter-Kino: Kinoprogramm und Besonderheiten

Das Scharfrichter-Kino ergänzt die Bühne um ein cineastisches Profil. Mit einer Leinwand und 75 Sitzplätzen ist es klein, aber renommiert: Seit 1987 erhält das Haus jährlich den Kinoprogrammpreis von Bund und Land – eine Auszeichnung für außergewöhnlich kuratierte Jahresprogramme. Das schlägt sich in der Filmauswahl nieder: Arthouse, internationale Festivalperlen, deutsche Produktionen abseits des Mainstreams, dazu gelegentlich Klassiker, Live-Übertragungen und thematische Reihen. Die Ticket- und Programmstruktur ist in das Passauer Kino-Ökosystem eingebettet: Das Scharfrichter-Kino wird im Cineplex-Programm geführt, wo wöchentlich die neuesten Spielzeiten erscheinen. Organisatorisch öffnet das Kino 15 Minuten vor der ersten Vorstellung des Tages und schließt 30 Minuten nach Beginn der letzten; genauere Zeiten sind dem Wochenplan zu entnehmen. Wer den besonderen Reiz des Hauses kennenlernen will, sollte eine Vorstellung im Gewölbeformat erleben: die Nähe zur Leinwand, die akustische Ruhe, das konzentrierte Publikum – all das unterscheidet das Scharfrichter-Kino vom Multiplex. Der Standortvorteil der Altstadt sorgt zudem für kurze Wege: Vor oder nach dem Film ist es nur ein Katzensprung zu Donau, Domplatz oder in eine der umliegenden Gassen. Praktisch für Gruppen: Aufgrund der überschaubaren Saalgröße lassen sich kleine Premieren, Filmgespräche oder Sondervorführungen intim gestalten; das Team berät bei Bedarf zu Technik und Ablauf. Und wer Kino mit Kulinarik verbinden möchte, reserviert vorab im Restaurant; so entsteht ein runder Abend, der vom Aperitif bis zum Abspann durchkomponiert ist.

Restaurant & Speisekarte: Bayerisch-österreichische Küche

Das Lokal steht für eine klare Idee: regionale Qualität und ein handwerklicher Ansatz, der zur Bühne passt. Die Karte wechselt regelmäßig und verbindet bayerisch-österreichische Klassiker mit saisonalen Akzenten. In den Selbstbeschreibungen des Hauses finden sich Hinweise auf ausgesuchte Produkte aus Niederbayern und dem angrenzenden Oberösterreich – vom frischen Fisch aus dem Attersee bis zu zischfrischen Bieren aus Salzburg und Most aus dem Innviertel. Solche Bausteine prägen den Charakter der Küche: bodenständig, aber mit Feinsinn; herzhaft, aber präzise. Die rund 60 Sitzplätze im Restaurant sorgen für eine intime Atmosphäre; wer vor der Show essen möchte, reserviert am besten einige Tage zuvor. Die Reservierungslogik ist transparent geregelt: Mails werden werktags bis 15:00 Uhr bearbeitet, samstags ist das Team telefonisch erreichbar; gültig ist eine Reservierung erst nach schriftlicher Bestätigung. Wer gern mit einem Glas startet, findet in der Vinothek eine stimmige Auswahl; die Galerie unter Stuckdecke bringt Kunst und Kulinarik zusammen, und im Arkadeninnenhof zeigt das Haus an warmen Abenden, warum Passau gern als „Bayerisches Venedig“ bezeichnet wird: historische Mauern, kurze Wege und ein entspanntes Publikum. Service und Küche sind auf den Kulturabend abgestimmt – zügig, freundlich, aufmerksam – damit zwischen Hauptgang und Vorhang genug Zeit bleibt. Für Gruppen, Feiern oder Lesungen in kleinem Rahmen erstellt das Team Arrangements inklusive Raum, Technik und Menü. So wird das ScharfrichterHaus nicht nur zur Bühne, sondern auch zum Gastgeber für private oder geschäftliche Anlässe, die von der besonderen Atmosphäre profitieren.

Anfahrt & Parken am Rathausplatz und Römerplatz

Die Anfahrt ist unkompliziert, auch wenn die Altstadtgassen schmal sind. Von der Autobahn A3 kommend empfiehlt sich die Ausfahrt Passau-Mitte; aus dem Bayerischen Wald führt die B12 über den Ilzdurchbruch, von wo man links über die Hängebrücke in Richtung Zentrum wechselt. Wer aus Österreich ohne Autobahn anreist, nutzt die Strecke über den Mariahilfberg in die Innstadt. Für Navigationsgeräte sind Koordinaten hinterlegt, die direkt zur Milchgasse 2 führen (Breitengrad 48.57485735, Längengrad 13.46935362). Parken lässt sich in unmittelbarer oder fußläufiger Nähe: Entlang des Rathausplatzes ist das Abstellen ab 19:00 Uhr kostenlos; die Tiefgarage Römerplatz liegt nur wenige Gehminuten entfernt und bietet auch E-Ladestationen im städtischen Netz. Unter der Schanzl-Brücke finden sich Stellplätze, die ab 19:00 Uhr ebenfalls kostenfrei sind, und das Parkdeck Ilzbrücke ist zu Fuß in circa zehn Minuten erreichbar; hier gilt ein niedriger Tageshöchstsatz laut städtischer Übersicht. Zusätzlich weist das dynamische Parkleitsystem der Stadt freie Kapazitäten in Echtzeit aus; für die Vorbereitung lohnt ein Blick in den interaktiven Stadtplan mit allen Parkhäusern, Park-and-Ride-Plätzen sowie Informationen zur Barrierefreiheit. Wer den Wagen am Bahnhofstraße-Parkhaus abstellt, erreicht die Altstadt bequem per Citybus über den Zentralen Omnibusbahnhof. Für Besucherinnen und Besucher mit Mobilitätseinschränkungen hält die Stadt Übersichtskarten mit Behindertenparkplätzen bereit. In Summe gilt: Am besten etwas Puffer einplanen, besonders an Wochenenden oder bei Veranstaltungen in der gesamten Altstadt. So bleibt genug Zeit für einen Aperitif im Lokal, bevor um 20:00 Uhr der Vorhang aufgeht oder das Kino seine Türen öffnet. Fahrräder lassen sich in der Altstadt ebenfalls komfortabel abstellen; die Wege zwischen Donau, Inn und Ilz sind kurz und führen fast immer durch malerische Passagen.

Geschichte des Hauses & das ScharfrichterBeil

Der Ort ist älter als seine kulturpolitische Wirkung: Im Kern zählt das Gebäude zu den ältesten Häusern der Stadt. Legenden berichten vom „Scharfrichter“, der hier einst gelebt haben soll; gesichert ist, dass sich vom 13. Jahrhundert bis 1443 das Prisilig-Gefängnis im Haus befand. Nach der Säkularisation wechselte das Gebäude den Besitz; zwei kunstvolle Stuckdecken gelten als Indiz für die Verbindung zum fürstbischöflichen Hof. In den 1970er-Jahren wurde das ScharfrichterHaus zur Gegenbewegung gegen den kulturellen Stillstand: 1977 gründeten Walter Landshuter und Edgar Liegl die Kleinkunstbühne, die rasch überregional bekannt wurde. Kontroverse Produktionen und politisches Kabarett prägten die Anfangsjahre, nicht selten begleitet von Debatten mit Stadt, Kirche und lokaler Presse. Parallel etablierte das Haus 1983 das ScharfrichterBeil – einen Nachwuchswettbewerb, der seitdem jährlich vergeben wird und als renommiertes Sprungbrett gilt. Zu den frühen Preisträgern zählt Hape Kerkeling; auch andere Größen der Szene wurden hier ausgezeichnet. Das Theater überstand Krisen und Naturereignisse, darunter das Hochwasser 2013, das Passau schwer traf. Heute führt das Team das Erbe mit zeitgemäßer Handschrift fort: politisch, pointiert, aber dem Publikum zugewandt. Die Verbindung aus Bühne, Küche und Kino macht das Profil einzigartig – ein Haus, das eine Stadt erzählt und zugleich weit über sie hinausstrahlt. Organisatorisch ist Transparenz ein Teil der Identität: Im Impressum zeichnet Matthias Ziegler verantwortlich; Ticketfragen werden über einen etablierten Vertriebspartner gelöst; und wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, findet auf der Website eine ausführliche Historienseite mit Einblicken in Baugeschichte, Sanierung des Arkadenhofs und die kulturpolitischen Weichenstellungen der Gründungsjahre. Dass das ScharfrichterHaus lebendig bleibt, zeigen nicht nur die gut besuchten Abende, sondern auch Formate wie das Kneiding Open Air, die das Programm aus dem Gewölbe hinaus in die Region tragen.

Öffnungszeiten, Service & Tipps für den Besuch

Für die Planung hilft ein Blick auf drei Bausteine: Kulturbüro, Restaurant und Kino. Das Kulturbüro ist werktags besetzt (in der Regel Montag bis Freitag von 9:00 bis 15:00 Uhr), hier werden allgemeine Anfragen beantwortet. Das Restaurant öffnet abends; da die Speisekarte regelmäßig wechselt und Vorstellungszeiten variieren, sind die tagesaktuellen Zeiten am besten direkt der Website oder dem Reservierungssystem zu entnehmen. Für Reservierungen gilt: E-Mail-Anfragen werden Montag bis Freitag bis 15:00 Uhr angenommen, samstags bittet das Haus um telefonische Reservierung; eine Reservierung wird erst mit schriftlicher Bestätigung wirksam. Beim Kino richten sich die Öffnungszeiten nach dem Wochenprogramm: Einlass ist 15 Minuten vor der ersten Vorstellung, nach Beginn der letzten Vorstellung schließt die Kasse nach 30 Minuten. Wer Passau mit dem Auto besucht, nutzt das Parkleitsystem; spontane Besucherinnen und Besucher finden abends oft am Rathausplatz freie Kapazitäten. Für E-Mobilität stehen im städtischen Netz Ladestationen unter anderem am Römerplatz zur Verfügung. Ein praktischer Besuchsablauf kann so aussehen: frühzeitig online Tickets sichern, am Veranstaltungstag einen Tisch im Lokal reservieren, Anreise über Passau-Mitte oder via Innstadt planen, Parken am Römerplatz oder – abends – am Rathausplatz, 60 bis 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn eintreffen, entspannt essen, anschließend Kultur genießen. Wer das Haus für private Anlässe sucht, profitiert von vorhandener Technik (Beamer, Leinwand, Ton- und Lichtanlage) sowie kompakten Räumen, die für 30 bis 90 Personen geeignet sind. Und noch ein Tipp: Das Newsletter-Abo liefert nicht nur Programmhinweise, sondern auch News zu kulinarischen Aktionen; so entdeckt man Menüs, die es nur für kurze Zeit gibt. Für Bildfans lohnt der Blick in die Fotogalerien des Hauses; sie vermitteln die besondere Atmosphäre des Gewölbes, der Galerie unter Stuck und des Innenhofs mit seinen Arkaden – eindrucksvoll auch ohne Worte.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

PS

paul saerbeck

16. August 2025

Total schönes und gemütliches Lokal, waren leider hier nicht essen. Sieht von außen nicht so aus, aber man sollte unbedingt hier einkehren, total Klasse.

CS

CDUwe Suhr

19. September 2025

Freundliches Restaurant. Speisen sehr gut, Service nett und schlagfertig. Gern wieder. Ein Besuch wert.

CH

Christine Hubert

13. Juni 2025

Sehr zugewandte freundliche Bedienung. Es hat uns geschmeckt. Allerdings warteten wir eine Stunde auf das Essen. Warum war uns nicht klar, da das Lokal nicht überfüllt war, daher Punkteabzug.

TE

Tennisgrufti

12. August 2025

Absolutes Muss bei einem Aufenthalt in Passau: ein sehr verwinkeltes Gebäude mit klasse Speisen (z.B. Fasan, Wildschwein, Lamm, Duroc-Schwein, Fisch) und großer Bar (besonders hervorzuheben ist das Angebot an Gin und Bränden). Ein überdachter Innenhof lädt zum Verweilen ein, draußen gibt es eine Terrasse mit Blick auf die hoch über der Donau thronenden Veste. Kompetenter und freundlicher Service.

AH

Alexander Horvat

9. Dezember 2025

Wir hatten bereits 3 Wochen vorher einen Tisch für 3 Personen reserviert um dann zu dritt alleine im hintersten Winkel in einem Nebengebäude zu landen, das geht einfach überhaupt nicht. Die Bedienung war sehr lösungsorientiert und nett, aber der pampig und überheblich auftretende Chef war leider nicht gewillt, uns zu dritt an einem 4-er Tisch im Hauptbereich zu platzieren. Das Essen war sehr gut, aber mit für das relativ hohe Preisniveau viel zu kleinen Portionen. Nach dem (sehr zu empfehlenden) Kabarett mit Sigi Zimmerschied im selben Haus blieben wir noch für ein Getränk, doch waren die Cocktails nicht unbedingt sehr gelungen. Die Sterne vergeben wir für die sehr nette Bedienung. Wären der Chef ein anderer bzw. dessen mangelhafte Organisation und die Gerichte dem Preisniveau entsprechend, würden wir gerne mal wieder dort essen. Ins Kabarett zu Sigi Zimmerschied kommen wir allerdings ganz sicherlich gerne immer wieder.