
Marquartstein
Loitshauser Str. 7, 83250 Marquartstein, Deutschland
Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut | Marquartstein & Glaube
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut gehört zu den prägnantesten kirchlichen Orten in Marquartstein und ist weit mehr als nur ein Gebäude im Ortszentrum. Wer die Kirche in der Loitshauser Straße besucht, erlebt einen Ort, an dem sich Dorfgeschichte, katholische Identität und regionale Kunst auf engem Raum begegnen. Die Kirche wurde 1936 eingeweiht und steht heute im Verbund des Pfarrverbandes Grassau, zu dem neben Marquartstein auch Grassau, Rottau und Staudach-Egerndach gehören. Gerade dieser Zusammenhang zeigt, wie eng die Pfarrkirche mit dem religiösen und sozialen Leben des Achentals verbunden ist. In den offiziellen Gemeindeseiten wird die Kirche als zentraler Teil des örtlichen Kirchenlebens beschrieben, und der Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr macht deutlich, dass sie nicht nur Erinnerungsort, sondern bis heute aktiver Gottesdienstraum ist. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Der Name »Zum Kostbaren Blut« fällt in Bayern sofort auf, weil er in dieser Form selten ist. Genau diese Seltenheit verleiht der Marquartsteiner Pfarrkirche eine besondere Ausstrahlung. Die Pfarrseite erläutert, dass der Name als bewusster Gegenakzent zur Ideologie der NS-Zeit verstanden werden kann. Das macht die Kirche auch historisch bemerkenswert, denn sie erzählt nicht nur von Liturgie, sondern auch von Haltung und Zeitgeschichte. Wer die Kirche besucht, begegnet daher einem Bauwerk, das den Blick über das rein Äußerliche hinaus öffnet: auf die Entwicklung des Ortes, auf die Selbstständigkeit der Gemeinde, auf die religiöse Kontinuität und auf die Frage, wie Glaubensräume in politisch schwierigen Zeiten Zeichen setzen können. Marquartstein selbst war lange Zeit von der Burg und der älteren Burgkirche geprägt; die heutige Pfarrkirche ergänzt diese lange Linie um einen Bau des 20. Jahrhunderts, der im Ortsbild sofort Orientierung bietet. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Geschichte der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Marquartstein
Die Geschichte der Pfarrkirche ist eng mit der älteren Ortsgeschichte verbunden. Marquartstein war bereits seit dem Hochmittelalter ein bedeutender Ort im Achental, und die offizielle Gemeindehistorie verweist darauf, dass mit der Burggründung von 1075 die eigentliche Ortsgeschichte beginnt. Zur Burg gehörte schon früh eine kirchliche Stätte, die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit, die über Jahrhunderte als geistlicher Bezugspunkt diente. Noch bis ins 20. Jahrhundert war das religiöse Leben der Bewohner daher von älteren Strukturen geprägt. Erst 1936 entstand im Ortszentrum die neue Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut. Die Gemeinde und der Pfarrverband betonen beide, dass damit ein eigenständiger kirchlicher Mittelpunkt für Marquartstein geschaffen wurde. Die zeitliche Nähe zur politischen Eigenständigkeit des Ortes ist dabei bemerkenswert: Erst 1938 wurde Marquartstein eine selbstständige politische Gemeinde. Die Pfarrkirche steht also für einen Übergang von der historisch gewachsenen Siedlung zum modernen Gemeindeleben. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Die Einordnung der Kirche als Ausdruck eines Widerspruchs gegen die damalige Ideologie macht ihren historischen Wert noch deutlicher. Der ungewöhnliche Name war kein Zufall, sondern ein bewusstes Bekenntnis. Laut Pfarrverband wurde die Kirche nach dem Krieg zur eigenständigen Pfarrei erhoben, nachdem zunächst eine Expositur entstanden war. Damit gewann der Bau nicht nur eine liturgische Funktion, sondern auch institutionelle Bedeutung für das kirchliche Leben im Ort. Heute wird die Pfarrei mit rund 1600 Katholikinnen und Katholiken angegeben, was verdeutlicht, dass die Kirche nicht isoliert steht, sondern in eine lebendige Gemeinde eingebettet ist. Wer die Geschichte der Kirche versteht, versteht auch Marquartstein besser: nicht als bloßen Ferienort im Chiemgau, sondern als Ort mit einer langen kirchlichen und kommunalen Entwicklung, in der Burg, Dorf und Pfarrgemeinde über Jahrhunderte miteinander verflochten geblieben sind. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Gottesdienste, Pfarrverband und Seelsorge in Marquartstein
Für Besucherinnen und Besucher ist die Pfarrkirche nicht nur ein architektonischer oder historischer Ort, sondern vor allem ein gelebter Raum des Glaubens. Die offiziellen Seiten nennen den Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr als feste Orientierung. Das ist praktisch für alle, die einen Besuch mit einer Mitfeier verbinden möchten, aber auch für Menschen aus dem Ort, die verlässliche Zeiten für das Gemeindeleben suchen. Der Pfarrverband Grassau hat die Pfarrei Marquartstein im Jahr 2010 aufgenommen und versteht sich heute als Seelsorge- und Verwaltungseinheit für mehrere Orte im Achental. Das ist typisch für viele ländliche Regionen in Bayern, in denen kirchliche Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg organisiert wird. Marquartstein ist in diesem Verbund keine Randadresse, sondern eine feste Pfarrei mit eigener Identität und einer klaren Rolle im regionalen Gefüge. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Die Pfarrbüroinformationen zeigen zudem, dass die Seelsorge vor Ort gut erreichbar bleibt. Für Marquartstein ist das Pfarrbüro am Unterer Mühlfeldweg 3 angegeben; laut Pfarrverband ist es montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags bleibt es geschlossen. Diese Zeiten sind für Anmeldung, Fragen oder organisatorische Anliegen hilfreich und geben einen Eindruck davon, wie sehr die Kirche in den Alltag eingebunden ist. Gerade in kleineren Gemeinden ist das Pfarrbüro oft die erste Anlaufstelle für Taufen, Erstkommunion, Trauungen, Beerdigungen oder allgemeine kirchliche Auskünfte. Zusammen mit dem Gottesdienst am Sonntag bildet es das organisatorische Rückgrat der Pfarrei. Wer die Kirche also als Suchergebnis oder als Ziel auf einer Ausflugsroute entdeckt, findet hier keine museale Kulisse, sondern ein aktives religiöses Zentrum, das den Ort auf beständige Weise prägt. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Innenraum, Malereien und Werner Schön
Ein besonderer Grund, die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut näher anzuschauen, liegt im Innenraum. Die Gemeinde beschreibt ausdrücklich, dass die Kirche mit Malereien des heimischen, aus Piesenhausen stammenden Kunstmalers Werner Schön ausgestattet wurde. Ergänzend wird auf eine Darstellung der 12 Glaubensartikel verwiesen, die den Innenraum prägt und ihm ein deutliches theologisches Profil gibt. Solche Ausmalungen sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil einer erzählenden Raumgestaltung: Der Kirchenraum wird selbst zum Ort des Glaubensunterrichts, der Erinnerung und der Betrachtung. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie nicht nur Bänke, Altar und liturgische Ausstattung sehen, sondern einen Raum, der durch Bilder spricht. Die Kirche gewinnt dadurch eine ganz eigene Atmosphäre, die über das reine Funktionale hinausgeht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Lokale Berichte über Werner Schön zeigen, dass seine Arbeit an der Marquartsteiner Kirche weit über den Ort hinaus wahrgenommen wurde. Ein Artikel der regionalen Presse beschreibt den Bilderzyklus »Credo« als einen Streifzug durch die Kirche und verweist darauf, dass ihm das Erzbischöfliche Ordinariat den Auftrag zur Ausmalung gab. Auch wenn die offiziellen Seiten vor allem die 12 Glaubensartikel nennen, wird in der regionalen Erinnerung deutlich, dass der künstlerische Anspruch hoch war und die Ausmalung bis heute als besonderes Merkmal gilt. Für SEO und für echte Nutzerfragen ist genau das wichtig: Wer nach dem Innenraum, nach Besonderheiten oder nach dem Namen Werner Schön sucht, erwartet nicht nur trockene Daten, sondern einen verständlichen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist hier klar: Die Kunst im Inneren ist Teil der Identität der Kirche, sie verbindet Glaubensinhalte mit einem lokal verankerten künstlerischen Ausdruck und macht die Marquartsteiner Pfarrkirche zu einem Ort, der sich einprägt. ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
Adresse, Lage und Weg zur Kirche in Marquartstein
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut liegt an der Loitshauser Str. 7 in 83250 Marquartstein. Schon die Adresse zeigt, dass sie sich nicht am Rand, sondern mitten im Ortsgefüge befindet. Die Gemeinde beschreibt sie als Kirche im Ortszentrum, und genau das spürt man auch in der praktischen Orientierung: Wer Marquartstein besucht, kann die Kirche gut als festen Bezugspunkt im Ort nutzen. Für viele Menschen ist diese zentrale Lage ein Vorteil, weil sich der Kirchenbesuch leicht mit einem Rundgang durch den Ort oder mit einem Spaziergang im Achental verbinden lässt. Gerade in einem Ort wie Marquartstein, der zwischen Ortsgeschichte, regionaler Landschaft und touristischer Nutzung steht, ist eine solche Mitte wertvoll. Sie gibt dem Ort einen ruhigen und zugleich sichtbaren Schwerpunkt. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Auch die praktischen Informationen sind übersichtlich. Das Pfarrbüro Marquartstein ist laut Pfarrverband am Unterer Mühlfeldweg 3 angesiedelt. Der gemeindliche Friedhof befindet sich unmittelbar nördlich an den kirchlichen Friedhof der katholischen Pfarrkirche anschließend, was die kirchliche Anlage im Ortsraum zusätzlich verankert. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Kirche ist Teil eines zusammenhängenden kirchlichen Umfeldes, in dem Friedhof, Pfarrbüro und Gotteshaus auf engem Raum beieinanderliegen. Wer ein konkretes Ziel sucht, kann sich an der Straßenadresse orientieren, wer organisatorische Fragen hat, findet im Pfarrbüro die richtige Stelle, und wer die Umgebung verstehen möchte, erkennt schnell, dass die Kirche nicht isoliert wirkt, sondern als Mittelpunkt eines gewachsenen kirchlichen Areals. Gerade diese greifbare Ortsnähe macht die Marquartsteiner Pfarrkirche für Suchanfragen nach Adresse, Orientierung und Pfarrbüro besonders relevant. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Burgkirche St. Veit und die älteren Wurzeln des Ortes
Wer die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut verstehen will, sollte auch die ältere Geschichte von Marquartstein im Blick behalten. Die offizielle Ortsgeschichte erinnert daran, dass Marquartstein seit dem Hochmittelalter ein Ort von politischer und kirchlicher Bedeutung war und dass die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit als frühe geistliche Stätte diente. Diese ältere Kirche war für die Burgherren ebenso wie für die Bewohner des Ortes wichtig und bildet damit den historischen Untergrund für das spätere Pfarrleben. Die Gemeinde beschreibt sie als Grundlage des kirchlichen Lebens in Marquartstein. Dass die moderne Pfarrkirche erst 1936 entstand, bedeutet also nicht den Beginn, sondern eher die sichtbare Fortsetzung einer viel älteren Tradition. Wer heute durch Marquartstein geht, begegnet daher zwei Ebenen der Geschichte: der Burgkirche als frühem Zeugen und der Pfarrkirche als Ausdruck des 20. Jahrhunderts. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Besonders interessant ist, dass die Burgkirche St. Veit auch nach dem Bau der neuen Pfarrkirche nicht verschwunden ist. Sie blieb als Filialkirche in der Pfarrei erhalten und ist damit weiterhin Teil des kirchlichen Lebens. Die Gemeinde nennt außerdem den Gottesdienst von Mai bis September jeweils mittwochs um 19 Uhr, was den Ort auch saisonal lebendig hält. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das einen zusätzlichen Anreiz, denn Marquartstein bietet mit der neuen Pfarrkirche und der älteren Burgkirche gleich zwei deutlich unterscheidbare, aber miteinander verbundene sakrale Orte. Die eine steht für den Ort im 20. Jahrhundert, die andere für die tieferen historischen Wurzeln. Genau daraus ergibt sich ein starkes narratives Profil, das in Suchmaschinen ebenso wie für reale Gäste gut funktioniert: Hier geht es nicht nur um eine einzelne Kirche, sondern um eine gewachsene kirchliche Landschaft im Achental, deren Spuren bis in die frühe Ortsgeschichte reichen. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Besuch, Orientierung und praktische Hinweise für Marquartstein
Für einen Besuch der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut ist vor allem wichtig, dass sie sich nicht als abgeschlossener Kunstort, sondern als lebendige Gemeindekirche präsentiert. Das spürt man an der festen Gottesdienstzeit, an den klaren Pfarrbüroangaben und an der Einbindung in den Pfarrverband Grassau. Wer nach Marquartstein kommt, findet deshalb nicht nur einen stillen Kirchenraum, sondern einen Ort, an dem sich religiöses Leben, regionale Geschichte und alltagsnahe Seelsorge verbinden. Gerade für Reisende im Achental ist das wertvoll, weil sich die Kirche gut mit dem Ortskern, den historischen Bezügen und einem kurzen Aufenthalt in Marquartstein verbinden lässt. Die Gemeinde und der Pfarrverband machen deutlich, dass die Kirche seit Jahrzehnten ein verlässlicher Mittelpunkt ist, an dem sich die katholische Gemeinschaft des Ortes orientiert. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Hinzu kommt die besondere Ausstrahlung des Innenraums. Die Malereien von Werner Schön und die Darstellung der 12 Glaubensartikel geben dem Gebäude eine tiefe inhaltliche Ebene, die viele andere Dorfkirchen so nicht besitzen. Wer die Kirche betritt, begegnet also nicht nur einem Ort zum stillen Verweilen, sondern auch einer bildlichen Verdichtung des Glaubens. Deshalb lohnt sich der Besuch sowohl für kulturhistorisch interessierte Gäste als auch für Menschen, die einen spirituellen Ort suchen. In Marquartstein verbindet die Pfarrkirche genau das, was gute Ortskirchen ausmacht: Sie ist eindeutig zu finden, sie ist im Ortsleben verankert, sie ist historisch begründet und sie hat eine klare ästhetische Signatur. So entsteht ein authentisches Bild, das weit über bloße Standortdaten hinausgeht und die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut als bedeutende Adresse im Chiemgau sichtbar macht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Quellen:
- Gemeinde Marquartstein - Kirchen, Kapellen und Pfarrämter ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
- Pfarrverband Grassau - Marquartstein ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
- Gemeinde Marquartstein - Historie ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/ueber-marquartstein/historie/))
- Traunsteiner Tagblatt - Kunstmaler Schön und sein Bilderzyklus »Credo« ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
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Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut | Marquartstein & Glaube
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut gehört zu den prägnantesten kirchlichen Orten in Marquartstein und ist weit mehr als nur ein Gebäude im Ortszentrum. Wer die Kirche in der Loitshauser Straße besucht, erlebt einen Ort, an dem sich Dorfgeschichte, katholische Identität und regionale Kunst auf engem Raum begegnen. Die Kirche wurde 1936 eingeweiht und steht heute im Verbund des Pfarrverbandes Grassau, zu dem neben Marquartstein auch Grassau, Rottau und Staudach-Egerndach gehören. Gerade dieser Zusammenhang zeigt, wie eng die Pfarrkirche mit dem religiösen und sozialen Leben des Achentals verbunden ist. In den offiziellen Gemeindeseiten wird die Kirche als zentraler Teil des örtlichen Kirchenlebens beschrieben, und der Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr macht deutlich, dass sie nicht nur Erinnerungsort, sondern bis heute aktiver Gottesdienstraum ist. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Der Name »Zum Kostbaren Blut« fällt in Bayern sofort auf, weil er in dieser Form selten ist. Genau diese Seltenheit verleiht der Marquartsteiner Pfarrkirche eine besondere Ausstrahlung. Die Pfarrseite erläutert, dass der Name als bewusster Gegenakzent zur Ideologie der NS-Zeit verstanden werden kann. Das macht die Kirche auch historisch bemerkenswert, denn sie erzählt nicht nur von Liturgie, sondern auch von Haltung und Zeitgeschichte. Wer die Kirche besucht, begegnet daher einem Bauwerk, das den Blick über das rein Äußerliche hinaus öffnet: auf die Entwicklung des Ortes, auf die Selbstständigkeit der Gemeinde, auf die religiöse Kontinuität und auf die Frage, wie Glaubensräume in politisch schwierigen Zeiten Zeichen setzen können. Marquartstein selbst war lange Zeit von der Burg und der älteren Burgkirche geprägt; die heutige Pfarrkirche ergänzt diese lange Linie um einen Bau des 20. Jahrhunderts, der im Ortsbild sofort Orientierung bietet. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Geschichte der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Marquartstein
Die Geschichte der Pfarrkirche ist eng mit der älteren Ortsgeschichte verbunden. Marquartstein war bereits seit dem Hochmittelalter ein bedeutender Ort im Achental, und die offizielle Gemeindehistorie verweist darauf, dass mit der Burggründung von 1075 die eigentliche Ortsgeschichte beginnt. Zur Burg gehörte schon früh eine kirchliche Stätte, die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit, die über Jahrhunderte als geistlicher Bezugspunkt diente. Noch bis ins 20. Jahrhundert war das religiöse Leben der Bewohner daher von älteren Strukturen geprägt. Erst 1936 entstand im Ortszentrum die neue Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut. Die Gemeinde und der Pfarrverband betonen beide, dass damit ein eigenständiger kirchlicher Mittelpunkt für Marquartstein geschaffen wurde. Die zeitliche Nähe zur politischen Eigenständigkeit des Ortes ist dabei bemerkenswert: Erst 1938 wurde Marquartstein eine selbstständige politische Gemeinde. Die Pfarrkirche steht also für einen Übergang von der historisch gewachsenen Siedlung zum modernen Gemeindeleben. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Die Einordnung der Kirche als Ausdruck eines Widerspruchs gegen die damalige Ideologie macht ihren historischen Wert noch deutlicher. Der ungewöhnliche Name war kein Zufall, sondern ein bewusstes Bekenntnis. Laut Pfarrverband wurde die Kirche nach dem Krieg zur eigenständigen Pfarrei erhoben, nachdem zunächst eine Expositur entstanden war. Damit gewann der Bau nicht nur eine liturgische Funktion, sondern auch institutionelle Bedeutung für das kirchliche Leben im Ort. Heute wird die Pfarrei mit rund 1600 Katholikinnen und Katholiken angegeben, was verdeutlicht, dass die Kirche nicht isoliert steht, sondern in eine lebendige Gemeinde eingebettet ist. Wer die Geschichte der Kirche versteht, versteht auch Marquartstein besser: nicht als bloßen Ferienort im Chiemgau, sondern als Ort mit einer langen kirchlichen und kommunalen Entwicklung, in der Burg, Dorf und Pfarrgemeinde über Jahrhunderte miteinander verflochten geblieben sind. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Gottesdienste, Pfarrverband und Seelsorge in Marquartstein
Für Besucherinnen und Besucher ist die Pfarrkirche nicht nur ein architektonischer oder historischer Ort, sondern vor allem ein gelebter Raum des Glaubens. Die offiziellen Seiten nennen den Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr als feste Orientierung. Das ist praktisch für alle, die einen Besuch mit einer Mitfeier verbinden möchten, aber auch für Menschen aus dem Ort, die verlässliche Zeiten für das Gemeindeleben suchen. Der Pfarrverband Grassau hat die Pfarrei Marquartstein im Jahr 2010 aufgenommen und versteht sich heute als Seelsorge- und Verwaltungseinheit für mehrere Orte im Achental. Das ist typisch für viele ländliche Regionen in Bayern, in denen kirchliche Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg organisiert wird. Marquartstein ist in diesem Verbund keine Randadresse, sondern eine feste Pfarrei mit eigener Identität und einer klaren Rolle im regionalen Gefüge. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Die Pfarrbüroinformationen zeigen zudem, dass die Seelsorge vor Ort gut erreichbar bleibt. Für Marquartstein ist das Pfarrbüro am Unterer Mühlfeldweg 3 angegeben; laut Pfarrverband ist es montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags bleibt es geschlossen. Diese Zeiten sind für Anmeldung, Fragen oder organisatorische Anliegen hilfreich und geben einen Eindruck davon, wie sehr die Kirche in den Alltag eingebunden ist. Gerade in kleineren Gemeinden ist das Pfarrbüro oft die erste Anlaufstelle für Taufen, Erstkommunion, Trauungen, Beerdigungen oder allgemeine kirchliche Auskünfte. Zusammen mit dem Gottesdienst am Sonntag bildet es das organisatorische Rückgrat der Pfarrei. Wer die Kirche also als Suchergebnis oder als Ziel auf einer Ausflugsroute entdeckt, findet hier keine museale Kulisse, sondern ein aktives religiöses Zentrum, das den Ort auf beständige Weise prägt. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Innenraum, Malereien und Werner Schön
Ein besonderer Grund, die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut näher anzuschauen, liegt im Innenraum. Die Gemeinde beschreibt ausdrücklich, dass die Kirche mit Malereien des heimischen, aus Piesenhausen stammenden Kunstmalers Werner Schön ausgestattet wurde. Ergänzend wird auf eine Darstellung der 12 Glaubensartikel verwiesen, die den Innenraum prägt und ihm ein deutliches theologisches Profil gibt. Solche Ausmalungen sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil einer erzählenden Raumgestaltung: Der Kirchenraum wird selbst zum Ort des Glaubensunterrichts, der Erinnerung und der Betrachtung. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie nicht nur Bänke, Altar und liturgische Ausstattung sehen, sondern einen Raum, der durch Bilder spricht. Die Kirche gewinnt dadurch eine ganz eigene Atmosphäre, die über das reine Funktionale hinausgeht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Lokale Berichte über Werner Schön zeigen, dass seine Arbeit an der Marquartsteiner Kirche weit über den Ort hinaus wahrgenommen wurde. Ein Artikel der regionalen Presse beschreibt den Bilderzyklus »Credo« als einen Streifzug durch die Kirche und verweist darauf, dass ihm das Erzbischöfliche Ordinariat den Auftrag zur Ausmalung gab. Auch wenn die offiziellen Seiten vor allem die 12 Glaubensartikel nennen, wird in der regionalen Erinnerung deutlich, dass der künstlerische Anspruch hoch war und die Ausmalung bis heute als besonderes Merkmal gilt. Für SEO und für echte Nutzerfragen ist genau das wichtig: Wer nach dem Innenraum, nach Besonderheiten oder nach dem Namen Werner Schön sucht, erwartet nicht nur trockene Daten, sondern einen verständlichen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist hier klar: Die Kunst im Inneren ist Teil der Identität der Kirche, sie verbindet Glaubensinhalte mit einem lokal verankerten künstlerischen Ausdruck und macht die Marquartsteiner Pfarrkirche zu einem Ort, der sich einprägt. ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
Adresse, Lage und Weg zur Kirche in Marquartstein
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut liegt an der Loitshauser Str. 7 in 83250 Marquartstein. Schon die Adresse zeigt, dass sie sich nicht am Rand, sondern mitten im Ortsgefüge befindet. Die Gemeinde beschreibt sie als Kirche im Ortszentrum, und genau das spürt man auch in der praktischen Orientierung: Wer Marquartstein besucht, kann die Kirche gut als festen Bezugspunkt im Ort nutzen. Für viele Menschen ist diese zentrale Lage ein Vorteil, weil sich der Kirchenbesuch leicht mit einem Rundgang durch den Ort oder mit einem Spaziergang im Achental verbinden lässt. Gerade in einem Ort wie Marquartstein, der zwischen Ortsgeschichte, regionaler Landschaft und touristischer Nutzung steht, ist eine solche Mitte wertvoll. Sie gibt dem Ort einen ruhigen und zugleich sichtbaren Schwerpunkt. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Auch die praktischen Informationen sind übersichtlich. Das Pfarrbüro Marquartstein ist laut Pfarrverband am Unterer Mühlfeldweg 3 angesiedelt. Der gemeindliche Friedhof befindet sich unmittelbar nördlich an den kirchlichen Friedhof der katholischen Pfarrkirche anschließend, was die kirchliche Anlage im Ortsraum zusätzlich verankert. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Kirche ist Teil eines zusammenhängenden kirchlichen Umfeldes, in dem Friedhof, Pfarrbüro und Gotteshaus auf engem Raum beieinanderliegen. Wer ein konkretes Ziel sucht, kann sich an der Straßenadresse orientieren, wer organisatorische Fragen hat, findet im Pfarrbüro die richtige Stelle, und wer die Umgebung verstehen möchte, erkennt schnell, dass die Kirche nicht isoliert wirkt, sondern als Mittelpunkt eines gewachsenen kirchlichen Areals. Gerade diese greifbare Ortsnähe macht die Marquartsteiner Pfarrkirche für Suchanfragen nach Adresse, Orientierung und Pfarrbüro besonders relevant. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Burgkirche St. Veit und die älteren Wurzeln des Ortes
Wer die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut verstehen will, sollte auch die ältere Geschichte von Marquartstein im Blick behalten. Die offizielle Ortsgeschichte erinnert daran, dass Marquartstein seit dem Hochmittelalter ein Ort von politischer und kirchlicher Bedeutung war und dass die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit als frühe geistliche Stätte diente. Diese ältere Kirche war für die Burgherren ebenso wie für die Bewohner des Ortes wichtig und bildet damit den historischen Untergrund für das spätere Pfarrleben. Die Gemeinde beschreibt sie als Grundlage des kirchlichen Lebens in Marquartstein. Dass die moderne Pfarrkirche erst 1936 entstand, bedeutet also nicht den Beginn, sondern eher die sichtbare Fortsetzung einer viel älteren Tradition. Wer heute durch Marquartstein geht, begegnet daher zwei Ebenen der Geschichte: der Burgkirche als frühem Zeugen und der Pfarrkirche als Ausdruck des 20. Jahrhunderts. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Besonders interessant ist, dass die Burgkirche St. Veit auch nach dem Bau der neuen Pfarrkirche nicht verschwunden ist. Sie blieb als Filialkirche in der Pfarrei erhalten und ist damit weiterhin Teil des kirchlichen Lebens. Die Gemeinde nennt außerdem den Gottesdienst von Mai bis September jeweils mittwochs um 19 Uhr, was den Ort auch saisonal lebendig hält. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das einen zusätzlichen Anreiz, denn Marquartstein bietet mit der neuen Pfarrkirche und der älteren Burgkirche gleich zwei deutlich unterscheidbare, aber miteinander verbundene sakrale Orte. Die eine steht für den Ort im 20. Jahrhundert, die andere für die tieferen historischen Wurzeln. Genau daraus ergibt sich ein starkes narratives Profil, das in Suchmaschinen ebenso wie für reale Gäste gut funktioniert: Hier geht es nicht nur um eine einzelne Kirche, sondern um eine gewachsene kirchliche Landschaft im Achental, deren Spuren bis in die frühe Ortsgeschichte reichen. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Besuch, Orientierung und praktische Hinweise für Marquartstein
Für einen Besuch der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut ist vor allem wichtig, dass sie sich nicht als abgeschlossener Kunstort, sondern als lebendige Gemeindekirche präsentiert. Das spürt man an der festen Gottesdienstzeit, an den klaren Pfarrbüroangaben und an der Einbindung in den Pfarrverband Grassau. Wer nach Marquartstein kommt, findet deshalb nicht nur einen stillen Kirchenraum, sondern einen Ort, an dem sich religiöses Leben, regionale Geschichte und alltagsnahe Seelsorge verbinden. Gerade für Reisende im Achental ist das wertvoll, weil sich die Kirche gut mit dem Ortskern, den historischen Bezügen und einem kurzen Aufenthalt in Marquartstein verbinden lässt. Die Gemeinde und der Pfarrverband machen deutlich, dass die Kirche seit Jahrzehnten ein verlässlicher Mittelpunkt ist, an dem sich die katholische Gemeinschaft des Ortes orientiert. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Hinzu kommt die besondere Ausstrahlung des Innenraums. Die Malereien von Werner Schön und die Darstellung der 12 Glaubensartikel geben dem Gebäude eine tiefe inhaltliche Ebene, die viele andere Dorfkirchen so nicht besitzen. Wer die Kirche betritt, begegnet also nicht nur einem Ort zum stillen Verweilen, sondern auch einer bildlichen Verdichtung des Glaubens. Deshalb lohnt sich der Besuch sowohl für kulturhistorisch interessierte Gäste als auch für Menschen, die einen spirituellen Ort suchen. In Marquartstein verbindet die Pfarrkirche genau das, was gute Ortskirchen ausmacht: Sie ist eindeutig zu finden, sie ist im Ortsleben verankert, sie ist historisch begründet und sie hat eine klare ästhetische Signatur. So entsteht ein authentisches Bild, das weit über bloße Standortdaten hinausgeht und die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut als bedeutende Adresse im Chiemgau sichtbar macht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Quellen:
- Gemeinde Marquartstein - Kirchen, Kapellen und Pfarrämter ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
- Pfarrverband Grassau - Marquartstein ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
- Gemeinde Marquartstein - Historie ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/ueber-marquartstein/historie/))
- Traunsteiner Tagblatt - Kunstmaler Schön und sein Bilderzyklus »Credo« ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut | Marquartstein & Glaube
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut gehört zu den prägnantesten kirchlichen Orten in Marquartstein und ist weit mehr als nur ein Gebäude im Ortszentrum. Wer die Kirche in der Loitshauser Straße besucht, erlebt einen Ort, an dem sich Dorfgeschichte, katholische Identität und regionale Kunst auf engem Raum begegnen. Die Kirche wurde 1936 eingeweiht und steht heute im Verbund des Pfarrverbandes Grassau, zu dem neben Marquartstein auch Grassau, Rottau und Staudach-Egerndach gehören. Gerade dieser Zusammenhang zeigt, wie eng die Pfarrkirche mit dem religiösen und sozialen Leben des Achentals verbunden ist. In den offiziellen Gemeindeseiten wird die Kirche als zentraler Teil des örtlichen Kirchenlebens beschrieben, und der Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr macht deutlich, dass sie nicht nur Erinnerungsort, sondern bis heute aktiver Gottesdienstraum ist. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Der Name »Zum Kostbaren Blut« fällt in Bayern sofort auf, weil er in dieser Form selten ist. Genau diese Seltenheit verleiht der Marquartsteiner Pfarrkirche eine besondere Ausstrahlung. Die Pfarrseite erläutert, dass der Name als bewusster Gegenakzent zur Ideologie der NS-Zeit verstanden werden kann. Das macht die Kirche auch historisch bemerkenswert, denn sie erzählt nicht nur von Liturgie, sondern auch von Haltung und Zeitgeschichte. Wer die Kirche besucht, begegnet daher einem Bauwerk, das den Blick über das rein Äußerliche hinaus öffnet: auf die Entwicklung des Ortes, auf die Selbstständigkeit der Gemeinde, auf die religiöse Kontinuität und auf die Frage, wie Glaubensräume in politisch schwierigen Zeiten Zeichen setzen können. Marquartstein selbst war lange Zeit von der Burg und der älteren Burgkirche geprägt; die heutige Pfarrkirche ergänzt diese lange Linie um einen Bau des 20. Jahrhunderts, der im Ortsbild sofort Orientierung bietet. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Geschichte der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut in Marquartstein
Die Geschichte der Pfarrkirche ist eng mit der älteren Ortsgeschichte verbunden. Marquartstein war bereits seit dem Hochmittelalter ein bedeutender Ort im Achental, und die offizielle Gemeindehistorie verweist darauf, dass mit der Burggründung von 1075 die eigentliche Ortsgeschichte beginnt. Zur Burg gehörte schon früh eine kirchliche Stätte, die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit, die über Jahrhunderte als geistlicher Bezugspunkt diente. Noch bis ins 20. Jahrhundert war das religiöse Leben der Bewohner daher von älteren Strukturen geprägt. Erst 1936 entstand im Ortszentrum die neue Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut. Die Gemeinde und der Pfarrverband betonen beide, dass damit ein eigenständiger kirchlicher Mittelpunkt für Marquartstein geschaffen wurde. Die zeitliche Nähe zur politischen Eigenständigkeit des Ortes ist dabei bemerkenswert: Erst 1938 wurde Marquartstein eine selbstständige politische Gemeinde. Die Pfarrkirche steht also für einen Übergang von der historisch gewachsenen Siedlung zum modernen Gemeindeleben. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Die Einordnung der Kirche als Ausdruck eines Widerspruchs gegen die damalige Ideologie macht ihren historischen Wert noch deutlicher. Der ungewöhnliche Name war kein Zufall, sondern ein bewusstes Bekenntnis. Laut Pfarrverband wurde die Kirche nach dem Krieg zur eigenständigen Pfarrei erhoben, nachdem zunächst eine Expositur entstanden war. Damit gewann der Bau nicht nur eine liturgische Funktion, sondern auch institutionelle Bedeutung für das kirchliche Leben im Ort. Heute wird die Pfarrei mit rund 1600 Katholikinnen und Katholiken angegeben, was verdeutlicht, dass die Kirche nicht isoliert steht, sondern in eine lebendige Gemeinde eingebettet ist. Wer die Geschichte der Kirche versteht, versteht auch Marquartstein besser: nicht als bloßen Ferienort im Chiemgau, sondern als Ort mit einer langen kirchlichen und kommunalen Entwicklung, in der Burg, Dorf und Pfarrgemeinde über Jahrhunderte miteinander verflochten geblieben sind. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Gottesdienste, Pfarrverband und Seelsorge in Marquartstein
Für Besucherinnen und Besucher ist die Pfarrkirche nicht nur ein architektonischer oder historischer Ort, sondern vor allem ein gelebter Raum des Glaubens. Die offiziellen Seiten nennen den Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr als feste Orientierung. Das ist praktisch für alle, die einen Besuch mit einer Mitfeier verbinden möchten, aber auch für Menschen aus dem Ort, die verlässliche Zeiten für das Gemeindeleben suchen. Der Pfarrverband Grassau hat die Pfarrei Marquartstein im Jahr 2010 aufgenommen und versteht sich heute als Seelsorge- und Verwaltungseinheit für mehrere Orte im Achental. Das ist typisch für viele ländliche Regionen in Bayern, in denen kirchliche Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg organisiert wird. Marquartstein ist in diesem Verbund keine Randadresse, sondern eine feste Pfarrei mit eigener Identität und einer klaren Rolle im regionalen Gefüge. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Die Pfarrbüroinformationen zeigen zudem, dass die Seelsorge vor Ort gut erreichbar bleibt. Für Marquartstein ist das Pfarrbüro am Unterer Mühlfeldweg 3 angegeben; laut Pfarrverband ist es montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet, mittwochs und freitags bleibt es geschlossen. Diese Zeiten sind für Anmeldung, Fragen oder organisatorische Anliegen hilfreich und geben einen Eindruck davon, wie sehr die Kirche in den Alltag eingebunden ist. Gerade in kleineren Gemeinden ist das Pfarrbüro oft die erste Anlaufstelle für Taufen, Erstkommunion, Trauungen, Beerdigungen oder allgemeine kirchliche Auskünfte. Zusammen mit dem Gottesdienst am Sonntag bildet es das organisatorische Rückgrat der Pfarrei. Wer die Kirche also als Suchergebnis oder als Ziel auf einer Ausflugsroute entdeckt, findet hier keine museale Kulisse, sondern ein aktives religiöses Zentrum, das den Ort auf beständige Weise prägt. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Innenraum, Malereien und Werner Schön
Ein besonderer Grund, die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut näher anzuschauen, liegt im Innenraum. Die Gemeinde beschreibt ausdrücklich, dass die Kirche mit Malereien des heimischen, aus Piesenhausen stammenden Kunstmalers Werner Schön ausgestattet wurde. Ergänzend wird auf eine Darstellung der 12 Glaubensartikel verwiesen, die den Innenraum prägt und ihm ein deutliches theologisches Profil gibt. Solche Ausmalungen sind nicht bloß Dekoration, sondern Teil einer erzählenden Raumgestaltung: Der Kirchenraum wird selbst zum Ort des Glaubensunterrichts, der Erinnerung und der Betrachtung. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das, dass sie nicht nur Bänke, Altar und liturgische Ausstattung sehen, sondern einen Raum, der durch Bilder spricht. Die Kirche gewinnt dadurch eine ganz eigene Atmosphäre, die über das reine Funktionale hinausgeht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Lokale Berichte über Werner Schön zeigen, dass seine Arbeit an der Marquartsteiner Kirche weit über den Ort hinaus wahrgenommen wurde. Ein Artikel der regionalen Presse beschreibt den Bilderzyklus »Credo« als einen Streifzug durch die Kirche und verweist darauf, dass ihm das Erzbischöfliche Ordinariat den Auftrag zur Ausmalung gab. Auch wenn die offiziellen Seiten vor allem die 12 Glaubensartikel nennen, wird in der regionalen Erinnerung deutlich, dass der künstlerische Anspruch hoch war und die Ausmalung bis heute als besonderes Merkmal gilt. Für SEO und für echte Nutzerfragen ist genau das wichtig: Wer nach dem Innenraum, nach Besonderheiten oder nach dem Namen Werner Schön sucht, erwartet nicht nur trockene Daten, sondern einen verständlichen Zusammenhang. Dieser Zusammenhang ist hier klar: Die Kunst im Inneren ist Teil der Identität der Kirche, sie verbindet Glaubensinhalte mit einem lokal verankerten künstlerischen Ausdruck und macht die Marquartsteiner Pfarrkirche zu einem Ort, der sich einprägt. ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
Adresse, Lage und Weg zur Kirche in Marquartstein
Die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut liegt an der Loitshauser Str. 7 in 83250 Marquartstein. Schon die Adresse zeigt, dass sie sich nicht am Rand, sondern mitten im Ortsgefüge befindet. Die Gemeinde beschreibt sie als Kirche im Ortszentrum, und genau das spürt man auch in der praktischen Orientierung: Wer Marquartstein besucht, kann die Kirche gut als festen Bezugspunkt im Ort nutzen. Für viele Menschen ist diese zentrale Lage ein Vorteil, weil sich der Kirchenbesuch leicht mit einem Rundgang durch den Ort oder mit einem Spaziergang im Achental verbinden lässt. Gerade in einem Ort wie Marquartstein, der zwischen Ortsgeschichte, regionaler Landschaft und touristischer Nutzung steht, ist eine solche Mitte wertvoll. Sie gibt dem Ort einen ruhigen und zugleich sichtbaren Schwerpunkt. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Auch die praktischen Informationen sind übersichtlich. Das Pfarrbüro Marquartstein ist laut Pfarrverband am Unterer Mühlfeldweg 3 angesiedelt. Der gemeindliche Friedhof befindet sich unmittelbar nördlich an den kirchlichen Friedhof der katholischen Pfarrkirche anschließend, was die kirchliche Anlage im Ortsraum zusätzlich verankert. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Die Kirche ist Teil eines zusammenhängenden kirchlichen Umfeldes, in dem Friedhof, Pfarrbüro und Gotteshaus auf engem Raum beieinanderliegen. Wer ein konkretes Ziel sucht, kann sich an der Straßenadresse orientieren, wer organisatorische Fragen hat, findet im Pfarrbüro die richtige Stelle, und wer die Umgebung verstehen möchte, erkennt schnell, dass die Kirche nicht isoliert wirkt, sondern als Mittelpunkt eines gewachsenen kirchlichen Areals. Gerade diese greifbare Ortsnähe macht die Marquartsteiner Pfarrkirche für Suchanfragen nach Adresse, Orientierung und Pfarrbüro besonders relevant. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Burgkirche St. Veit und die älteren Wurzeln des Ortes
Wer die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut verstehen will, sollte auch die ältere Geschichte von Marquartstein im Blick behalten. Die offizielle Ortsgeschichte erinnert daran, dass Marquartstein seit dem Hochmittelalter ein Ort von politischer und kirchlicher Bedeutung war und dass die Burgkirche St. Bartholomäus und St. Veit als frühe geistliche Stätte diente. Diese ältere Kirche war für die Burgherren ebenso wie für die Bewohner des Ortes wichtig und bildet damit den historischen Untergrund für das spätere Pfarrleben. Die Gemeinde beschreibt sie als Grundlage des kirchlichen Lebens in Marquartstein. Dass die moderne Pfarrkirche erst 1936 entstand, bedeutet also nicht den Beginn, sondern eher die sichtbare Fortsetzung einer viel älteren Tradition. Wer heute durch Marquartstein geht, begegnet daher zwei Ebenen der Geschichte: der Burgkirche als frühem Zeugen und der Pfarrkirche als Ausdruck des 20. Jahrhunderts. ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
Besonders interessant ist, dass die Burgkirche St. Veit auch nach dem Bau der neuen Pfarrkirche nicht verschwunden ist. Sie blieb als Filialkirche in der Pfarrei erhalten und ist damit weiterhin Teil des kirchlichen Lebens. Die Gemeinde nennt außerdem den Gottesdienst von Mai bis September jeweils mittwochs um 19 Uhr, was den Ort auch saisonal lebendig hält. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das einen zusätzlichen Anreiz, denn Marquartstein bietet mit der neuen Pfarrkirche und der älteren Burgkirche gleich zwei deutlich unterscheidbare, aber miteinander verbundene sakrale Orte. Die eine steht für den Ort im 20. Jahrhundert, die andere für die tieferen historischen Wurzeln. Genau daraus ergibt sich ein starkes narratives Profil, das in Suchmaschinen ebenso wie für reale Gäste gut funktioniert: Hier geht es nicht nur um eine einzelne Kirche, sondern um eine gewachsene kirchliche Landschaft im Achental, deren Spuren bis in die frühe Ortsgeschichte reichen. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Besuch, Orientierung und praktische Hinweise für Marquartstein
Für einen Besuch der Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut ist vor allem wichtig, dass sie sich nicht als abgeschlossener Kunstort, sondern als lebendige Gemeindekirche präsentiert. Das spürt man an der festen Gottesdienstzeit, an den klaren Pfarrbüroangaben und an der Einbindung in den Pfarrverband Grassau. Wer nach Marquartstein kommt, findet deshalb nicht nur einen stillen Kirchenraum, sondern einen Ort, an dem sich religiöses Leben, regionale Geschichte und alltagsnahe Seelsorge verbinden. Gerade für Reisende im Achental ist das wertvoll, weil sich die Kirche gut mit dem Ortskern, den historischen Bezügen und einem kurzen Aufenthalt in Marquartstein verbinden lässt. Die Gemeinde und der Pfarrverband machen deutlich, dass die Kirche seit Jahrzehnten ein verlässlicher Mittelpunkt ist, an dem sich die katholische Gemeinschaft des Ortes orientiert. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Hinzu kommt die besondere Ausstrahlung des Innenraums. Die Malereien von Werner Schön und die Darstellung der 12 Glaubensartikel geben dem Gebäude eine tiefe inhaltliche Ebene, die viele andere Dorfkirchen so nicht besitzen. Wer die Kirche betritt, begegnet also nicht nur einem Ort zum stillen Verweilen, sondern auch einer bildlichen Verdichtung des Glaubens. Deshalb lohnt sich der Besuch sowohl für kulturhistorisch interessierte Gäste als auch für Menschen, die einen spirituellen Ort suchen. In Marquartstein verbindet die Pfarrkirche genau das, was gute Ortskirchen ausmacht: Sie ist eindeutig zu finden, sie ist im Ortsleben verankert, sie ist historisch begründet und sie hat eine klare ästhetische Signatur. So entsteht ein authentisches Bild, das weit über bloße Standortdaten hinausgeht und die Pfarrkirche Zum Kostbaren Blut als bedeutende Adresse im Chiemgau sichtbar macht. ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
Quellen:
- Gemeinde Marquartstein - Kirchen, Kapellen und Pfarrämter ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/buerger-dorfleben/kirchen/))
- Pfarrverband Grassau - Marquartstein ([pfarrverband-grassau.de](https://www.pfarrverband-grassau.de/marquartstein/))
- Gemeinde Marquartstein - Historie ([marquartstein.de](https://www.marquartstein.de/ueber-marquartstein/historie/))
- Traunsteiner Tagblatt - Kunstmaler Schön und sein Bilderzyklus »Credo« ([traunsteiner-tagblatt.de](https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/marquartstein_artikel%2C-kunstmaler-schoen-und-sein-bilderzyklus-credo-musikalisch-umrahmter-streifzug-durch-die-pfarrkirche-_arid%2C723119.html?utm_source=openai))
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