Header Logo
Mainfranken Theater Würzburg
(736 Bewertungen)

Würzburg

Theaterkasse, Theaterstraße 21, 97070 Würzburg, Deutschland

Mainfranken Theater Würzburg | Spielplan & Tickets

Das Mainfranken Theater Würzburg ist das größte Theater Unterfrankens und steht seit der Teil-Eröffnung des Neubaus im Dezember 2023 wieder mit mehreren Spielstätten im Herzen der Stadt für ein abwechslungsreiches Programm bereit. Im Kleinen Haus mit rund 330 Plätzen sowie auf der Probebühne (ca. 125) erleben Besucher Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzerte. Der Spielplan wird laufend aktualisiert, Tickets sind online mit Saalplanwahl oder an der Theaterkasse in der Theaterstraße 21 erhältlich. Dank zentraler Lage ist die Anreise zu Fuß, mit ÖPNV oder mit dem Auto bequem – direkt nebenan befindet sich das Parkhaus Am Theater. Dieser Überblick bündelt die wichtigsten Themen aus der Suche nach „Spielplan“, „Tickets“, „Kleines Haus“, „Sitzplan“, „Studenten“, „Umbau“, „Kosten“, „Intendant“ und „Parken“ und liefert praktische Details für den nächsten Theaterbesuch in Würzburg.

Spielplan heute und Programm: von Romeo und Julia bis La traviata

Der Spielplan des Mainfranken Theaters ist die zentrale Anlaufstelle für das aktuelle Programm. Hier werden Vorstellungen aller Sparten nach Datum, Spielstätte und Genre gelistet. Der reguläre Vorverkauf beginnt jeweils am 1. eines Monats für die darauf folgenden drei Monate (verschiebt sich auf den nächsten Kassenöffnungstag, falls der 1. auf Sonntag, Montag oder einen Feiertag fällt). So sichern sich Besucher frühzeitig Karten für Premieren, Wiederaufnahmen und Familienstücke. In der Spielzeit 2025/26 eröffnete die Schauspiel-Sparte mit einer Neuinszenierung von Shakespeares Romeo und Julia; laut Theaterkommunikation startete der Verkauf am 1. Juli 2025 für Termine bis Ende November. Im Musiktheater steht Verdis La traviata im Plan – ein Werk, das in Würzburg traditionell auf großes Interesse stößt. Der Blick auf die Tagesübersicht „Heute“ macht sichtbar, welche Produktionen kurzfristig zu sehen sind: Am 17.12.2025 etwa wurden zwei Vormittagsvorstellungen von Momo (nach Michael Ende) im Kleinen Haus angeboten – ein Beispiel dafür, dass das Theater neben Abendterminen auch Schul- und Familienvorstellungen plant. Darüber hinaus nutzt das Haus je nach Disposition weitere Spielorte in der Stadt: Sinfoniekonzerte finden regelmäßig im Großen Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) statt, größere Formate werden in der Interimsspielstätte Theaterfabrik Blaue Halle gezeigt. Für einzelne Abende bieten sich außerdem Einführungen rund 30 bis 45 Minuten vor Beginn an, die im Spielplan explizit ausgewiesen werden. Besucher können die Filterfunktionen nutzen, um gezielt nach Sparten (Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Konzert), Terminen, Spielstätten oder Angeboten für Familien zu suchen. Wer flexibel bleiben will, beobachtet Restkarten und die Abendkasse; Kurzentschlossene prüfen am Vorstellungstag die Verfügbarkeit. Tipp: Bei beliebten Titeln wie Anatevka (Fiddler on the Roof) – eine würzburger Erfolgsproduktion, die als Wiederaufnahme erneut in der Theaterfabrik Blaue Halle angesetzt wurde – lohnt sich frühzeitiges Buchen.

Tickets, Kasse und Preise: Onlinebuchung, Abendkasse und Abos

Für den Kartenkauf stehen mehrere Wege zur Verfügung. Online lässt sich der Sitzplatz direkt im Saalplan auswählen; gezahlt wird bequem per Kreditkarte, PayPal oder Banküberweisung. Wer persönliche Beratung bevorzugt, nutzt die Theaterkasse im Foyer des Neubaus (Theaterstraße 21, 97070 Würzburg). Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 11:00 bis 18:00 Uhr; telefonische und schriftliche Bestellungen nimmt die Kasse dienstags bis samstags zwischen 11:00 und 16:00 Uhr unter +49 931 375-375 bzw. karten@mainfrankentheater.de entgegen. Die Abendkasse öffnet in der Regel 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn; an Sonn- und Feiertagen beginnt der Verkauf sogar 90 Minuten vorher. Wichtig: An der Abendkasse werden ausschließlich Karten für die jeweils laufende Vorstellung ausgegeben, es erfolgt kein Vorverkauf und keine ausführliche Beratung. Der Vorverkauf für neue Termine beginnt stets am 1. eines Monats für die drei folgenden Monate – ein verlässlicher Rhythmus, um Premieren und Wunschtermine frühzeitig zu sichern. Neben Einzeltickets bietet das Theater vielfältige Abo-Modelle und Geschenkgutscheine. Die Aboangebote sind so konzipiert, dass unterschiedliche Vorlieben abgedeckt werden: vom Premierenabo über Wahlabos bis hin zu Abo-Reihen für Konzert- und Kammermusikfreunde. Gutscheine sind ab 10 Euro erhältlich und lassen sich online oder vor Ort erwerben. Preisübersichten und Saalpläne für Kleines Haus, Probebühne, Theaterfabrik Blaue Halle und Hochschule für Musik sind online abrufbar; dort sind auch Ermäßigungen ausgewiesen. Wer regelmäßig kommt, profitiert von TheaterCards. Sie bieten Rabatte auf viele Produktionen und sind als flexible Alternative zum klassischen Abo beliebt. Für stark nachgefragte Vorstellungen empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit über den Online-Spielplan im Blick zu behalten und sich bei Restkarten zeitnah zu entscheiden – insbesondere für Premieren und Gastspiele, die erfahrungsgemäß rasch ausverkauft sind.

Studierende: Semesterticket – Kultur nahezu kostenlos

Ein besonderes Angebot richtet sich an Studierende der Julius-Maximilians-Universität, der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der Hochschule für Musik: Mit dem Semesterticket können sie nahezu alle Vorstellungen des Mainfranken Theaters kostenfrei besuchen (Sonderveranstaltungen und externe Gastspiele ausgenommen). Pro Vorstellung sind fünf Prozent der Plätze für Studierende reserviert – und zwar unabhängig von der jeweiligen Preiskategorie. Diese Kontingente sind von vier Wochen bis fünf Tage vor dem Termin buchbar. Die Buchung erfolgt komfortabel online über ein deutlich gekennzeichnetes Symbol im Spielplan (Doktorhut) oder telefonisch über die Theaterkasse. Wichtig: Die reservierten Tickets müssen an der Kasse abgeholt werden; beim Abholen und beim Einlass ist der Studierendenausweis vorzuzeigen. Wer mehrere Freikarten abholt, benötigt die Immatrikulationsnachweise aller mitkommenden Personen (ein Foto des Ausweises genügt). Finanziert wird das Modell solidarisch über die Semesterbeiträge: Pro Semester fließen 2 Euro je Studierendem an das Theater, wodurch das Angebot breit zugänglich bleibt. Auch wenn eine Vorstellung ausverkauft ist, lohnt sich der Blick in die Semesterticket-Kontingente oder zur Abendkasse – je nach Auslastung werden zusätzliche Plätze geöffnet. Das Angebot stärkt die Vernetzung von Stadt, Hochschulen und Theater, baut Hemmschwellen ab und fördert kulturelle Teilhabe. Für Studierende, die noch nie im Haus waren, ist der Tipp einfach: Spielplan checken, Semesterticket-Logo anklicken, reservieren, an der Kasse abholen – und Kultur live erleben.

Kleines Haus, Probebühne und Sitzplan: Kapazitäten und Platzwahl

Das Herzstück des Neubaus ist das Kleine Haus mit rund 330 Sitzplätzen. Die Spielstätte ist für Schauspiel, Tanz und Kammeropern ausgelegt und verfügt über vier ausgewiesene Rollstuhlplätze. Ergänzt wird das Angebot durch die im Untergeschoss eingerichtete Probebühne (Studio) mit etwa 125 Plätzen. Beide Säle sind im Theaterneubau an der Theaterstraße 21 beheimatet, was kurze Wege zwischen Kasse, Foyer und Saaleingängen ermöglicht. Für alle aktuell genutzten Spielstätten stellt das Theater online detaillierte Saalpläne bereit – inklusive Preiskategorien und barrierefreien Plätzen. Die digitale Buchung zeigt in Echtzeit, welche Reihen und Sektoren verfügbar sind; so lässt sich die bevorzugte Perspektive im Raum gezielt auswählen. Wer nah am Geschehen sein möchte, entscheidet sich im Kleinen Haus für vordere Reihen; wer den Gesamteindruck bevorzugt, wählt mittlere Reihen. Für Konzerte des Philharmonischen Orchesters Würzburg dient weiterhin der Große Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) als bewährter Ort mit eigener Bestuhlung und Saalplan. Die Theaterfabrik Blaue Halle fungiert als flexible Interimsspielstätte für größere Produktionen, solange das Große Haus saniert wird. Apropos Großes Haus: Historisch bot es 738 Plätze, künftig sind nach Abschluss der Sanierung rund 650 Sitzplätze vorgesehen. Für Besucher heißt das: In der Übergangszeit konzentriert sich der Kartenverkauf auf das Kleine Haus, die Probebühne, die Hochschule und die Blaue Halle. Die jeweils optimale Platzwahl variiert je nach Stück und Besetzung; Einführungen im Foyer oder im Saal können Zusatzinformationen zur Inszenierung und Akustik liefern. Der beste Weg zur passenden Karte bleibt der kombinierte Blick in Saalplan, Termin und Kategorie – online oder mit Unterstützung der Theaterkasse.

Umbau, Kosten und Zeitplan: Was Sie zur Sanierung wissen sollten

Die Theatersanierung gliedert sich in zwei große Bauabschnitte. Der erste Abschnitt begann 2018 und umfasste den Neubau des sogenannten Kopfgebäudes mit dem Kleinen Haus, großzügigen Foyers, Probebühnen, einem Ballettsaal und einer integrierten Gastronomie. Dieser Neubau wurde im Dezember 2023 eröffnet; seither läuft dort der reguläre Spielbetrieb. Der zweite Bauabschnitt – seit 2020 – betrifft die Sanierung und Erweiterung des Bestands mit dem Großen Haus, dem Backstage-Bereich sowie ergänzenden Neubauten wie Orchesterprobensaal, Kostümwerkstatt und Funktionsbereichen. In diesem Zuge wird das Große Haus zukünftig etwa 650 Sitzplätze bieten. Die Finanzierung der Gesamtmaßnahme erfolgt gemeinschaftlich durch den Freistaat Bayern, die Stadt und den Landkreis Würzburg, den Bezirk Unterfranken sowie Stiftungs- und Spendenmittel. Eine Aktualisierung der Kostenschätzung im Oktober 2025 bezifferte die Gesamtkosten auf rund 146 Millionen Euro – deutlich mehr als die 103 Millionen, die 2021 im Stadtrat veranschlagt worden waren, und mehr als doppelt so viel wie die anfänglichen 72 Millionen. Als Gründe wurden u. a. Planerwechsel, verlängerte Bauzeiten, Preissteigerungen bei Material und Energie sowie Fehleinschätzungen früherer Kostenberechnungen genannt. Mit Blick auf den Zeitplan zeichnet sich ab, dass das Große Haus nicht vor 2030 wieder regulär bespielt werden kann. Für Besucher ändert sich dadurch kurzfristig wenig: Der Neubau ist in Betrieb, der Spielplan läuft in den verfügbaren Sälen; größere Produktionen werden je nach Bedarf in die Theaterfabrik Blaue Halle verlegt. Wer tiefer in den Stand der Baumaßnahme einsteigen möchte, findet auf der Theater-Website einen ausführlichen Fragen-und-Antworten-Bereich mit Hintergründen zu Budget, Ursachen der Kostensteigerung und zur künftigen Nutzung der neuen Räume. Für die Übergangszeit lohnt sich der regelmäßige Blick auf die Hinweise zu Spielstätten im Spielplan, da einzelne Produktionen zwischen den Sälen wechseln können.

Anfahrt, Shuttle und Parken: so kommen Sie entspannt an

Die Theateradresse lautet: Theaterstraße 21, 97070 Würzburg. Dank zentraler Citylage ist das Haus gut zu Fuß, mit dem Fahrrad, per ÖPNV oder mit dem Auto erreichbar. Für Autofahrer steht direkt neben dem Theater das Parkhaus Am Theater (Rüdigerstraße 3) zur Verfügung. Der Betreiber weist 24/7-Betrieb, Aufzüge, Videoüberwachung, barrieregerechte Stellplätze und E-Lademöglichkeiten aus. Als Orientierung: Tagsüber beginnen die Parktarife bei etwa 2 € pro Stunde, die Tagesobergrenze liegt bei rund 19 € (Angaben gemäß Betreiber- und Parkinformationsdiensten). Wer eine Vorstellung in der Theaterfabrik Blaue Halle besucht (Adresse: Alfred-Nobel-Straße 33), profitiert vom kostenfreien Theater-Shuttle. Die Busse fahren derzeit 70 und 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn u. a. am Busbahnhof (Bussteig A) und am Seiteneingang des Theaters in der Ludwigstraße ab; Rückfahrten erfolgen direkt nach Ende der Vorstellung. Für Konzertabende im Großen Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) empfiehlt sich die Anreise mit dem ÖPNV oder per Fußweg aus der Innenstadt; die jeweilige Spielstätte wird im Online-Spielplan pro Termin klar ausgewiesen. Wer mobilitätseingeschränkt ist, prüft vorab die Hinweise zu barrierefreien Zugängen in den Besucherinformationen und wählt Sitzplätze mit kurzem Weg zum Eingang. Grundsätzlich gilt: Zwischen Kasse, Foyer und Sälen im Neubau sind die Wege kompakt. Planen Sie bei Abendvorstellungen etwas Pufferzeit ein, insbesondere an Wochenenden und bei parallel stattfindenden Events in der Innenstadt.

Ensemble, Sparten und künstlerische Leitung: wer prägt das Theater?

Als klassisches Mehrspartenhaus vereint das Mainfranken Theater die Bereiche Musiktheater (Oper/Operette/Musical), Schauspiel, Tanzcompagnie und das Philharmonische Orchester Würzburg. Diese Struktur spiegelt sich im Spielplan ebenso wie in den Reihen für Sinfonie- und Kammerkonzerte. In der Spielzeit 2025/26 übernahm Mark Rohde das Amt des Generalmusikdirektors; sein Antrittskonzert fand Ende Oktober 2025 im Großen Saal der Hochschule für Musik statt – mit programmatischem Bogen von Richard Wagner bis Anton Bruckner. Auf Leitungsebene führt seit 2025 Intendant Georg Rootering das Haus in kommissarischer Verantwortung durch die Sanierungsphase; für die ab 2026/27 beginnende Amtszeit hat der Würzburger Stadtrat Dr. Daniel Morgenroth zum neuen Intendanten berufen. Die künstlerischen Teams setzen sowohl auf Repertoireklassiker als auch auf Gegenwartsstücke und Familienangebote. Ein Beispiel für die Spannweite: In der Theaterfabrik Blaue Halle werden große Opern wie Carmen wiederaufgenommen; im Schauspiel stehen in einer Saison neben Romeo und Julia neue Stoffe auf dem Programm, und die Tanzcompagnie entwickelt Uraufführungen. Das Philharmonische Orchester spielt eigene Konzertreihen und kooperiert eng mit der Hochschule für Musik – eine Vereinbarung, die den künstlerischen Austausch stärkt und Nachwuchs fördert. Für das Publikum bedeutet die Mehrspartenstruktur eine reiche Auswahl aus übergreifenden Themenabenden, klassischen Werken in neuer Lesart und Formaten für Kinder und Familien. Wer das Ensemble kennenlernen möchte, findet auf der Website Porträts der Sängerinnen und Sänger, der Schauspielerinnen und Schauspieler, des Balletts sowie der Musikerinnen und Musiker. Saisonbroschüren bündeln Schwerpunkte, Uraufführungen und Wiederaufnahmen – ergänzt um thematische Begleitangebote wie Matineen, Einführungen und Publikumsgespräche.

Quellen:

Mehr anzeigen

Mainfranken Theater Würzburg | Spielplan & Tickets

Das Mainfranken Theater Würzburg ist das größte Theater Unterfrankens und steht seit der Teil-Eröffnung des Neubaus im Dezember 2023 wieder mit mehreren Spielstätten im Herzen der Stadt für ein abwechslungsreiches Programm bereit. Im Kleinen Haus mit rund 330 Plätzen sowie auf der Probebühne (ca. 125) erleben Besucher Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Konzerte. Der Spielplan wird laufend aktualisiert, Tickets sind online mit Saalplanwahl oder an der Theaterkasse in der Theaterstraße 21 erhältlich. Dank zentraler Lage ist die Anreise zu Fuß, mit ÖPNV oder mit dem Auto bequem – direkt nebenan befindet sich das Parkhaus Am Theater. Dieser Überblick bündelt die wichtigsten Themen aus der Suche nach „Spielplan“, „Tickets“, „Kleines Haus“, „Sitzplan“, „Studenten“, „Umbau“, „Kosten“, „Intendant“ und „Parken“ und liefert praktische Details für den nächsten Theaterbesuch in Würzburg.

Spielplan heute und Programm: von Romeo und Julia bis La traviata

Der Spielplan des Mainfranken Theaters ist die zentrale Anlaufstelle für das aktuelle Programm. Hier werden Vorstellungen aller Sparten nach Datum, Spielstätte und Genre gelistet. Der reguläre Vorverkauf beginnt jeweils am 1. eines Monats für die darauf folgenden drei Monate (verschiebt sich auf den nächsten Kassenöffnungstag, falls der 1. auf Sonntag, Montag oder einen Feiertag fällt). So sichern sich Besucher frühzeitig Karten für Premieren, Wiederaufnahmen und Familienstücke. In der Spielzeit 2025/26 eröffnete die Schauspiel-Sparte mit einer Neuinszenierung von Shakespeares Romeo und Julia; laut Theaterkommunikation startete der Verkauf am 1. Juli 2025 für Termine bis Ende November. Im Musiktheater steht Verdis La traviata im Plan – ein Werk, das in Würzburg traditionell auf großes Interesse stößt. Der Blick auf die Tagesübersicht „Heute“ macht sichtbar, welche Produktionen kurzfristig zu sehen sind: Am 17.12.2025 etwa wurden zwei Vormittagsvorstellungen von Momo (nach Michael Ende) im Kleinen Haus angeboten – ein Beispiel dafür, dass das Theater neben Abendterminen auch Schul- und Familienvorstellungen plant. Darüber hinaus nutzt das Haus je nach Disposition weitere Spielorte in der Stadt: Sinfoniekonzerte finden regelmäßig im Großen Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) statt, größere Formate werden in der Interimsspielstätte Theaterfabrik Blaue Halle gezeigt. Für einzelne Abende bieten sich außerdem Einführungen rund 30 bis 45 Minuten vor Beginn an, die im Spielplan explizit ausgewiesen werden. Besucher können die Filterfunktionen nutzen, um gezielt nach Sparten (Schauspiel, Musiktheater, Tanz, Konzert), Terminen, Spielstätten oder Angeboten für Familien zu suchen. Wer flexibel bleiben will, beobachtet Restkarten und die Abendkasse; Kurzentschlossene prüfen am Vorstellungstag die Verfügbarkeit. Tipp: Bei beliebten Titeln wie Anatevka (Fiddler on the Roof) – eine würzburger Erfolgsproduktion, die als Wiederaufnahme erneut in der Theaterfabrik Blaue Halle angesetzt wurde – lohnt sich frühzeitiges Buchen.

Tickets, Kasse und Preise: Onlinebuchung, Abendkasse und Abos

Für den Kartenkauf stehen mehrere Wege zur Verfügung. Online lässt sich der Sitzplatz direkt im Saalplan auswählen; gezahlt wird bequem per Kreditkarte, PayPal oder Banküberweisung. Wer persönliche Beratung bevorzugt, nutzt die Theaterkasse im Foyer des Neubaus (Theaterstraße 21, 97070 Würzburg). Die Öffnungszeiten sind dienstags bis samstags von 11:00 bis 18:00 Uhr; telefonische und schriftliche Bestellungen nimmt die Kasse dienstags bis samstags zwischen 11:00 und 16:00 Uhr unter +49 931 375-375 bzw. karten@mainfrankentheater.de entgegen. Die Abendkasse öffnet in der Regel 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn; an Sonn- und Feiertagen beginnt der Verkauf sogar 90 Minuten vorher. Wichtig: An der Abendkasse werden ausschließlich Karten für die jeweils laufende Vorstellung ausgegeben, es erfolgt kein Vorverkauf und keine ausführliche Beratung. Der Vorverkauf für neue Termine beginnt stets am 1. eines Monats für die drei folgenden Monate – ein verlässlicher Rhythmus, um Premieren und Wunschtermine frühzeitig zu sichern. Neben Einzeltickets bietet das Theater vielfältige Abo-Modelle und Geschenkgutscheine. Die Aboangebote sind so konzipiert, dass unterschiedliche Vorlieben abgedeckt werden: vom Premierenabo über Wahlabos bis hin zu Abo-Reihen für Konzert- und Kammermusikfreunde. Gutscheine sind ab 10 Euro erhältlich und lassen sich online oder vor Ort erwerben. Preisübersichten und Saalpläne für Kleines Haus, Probebühne, Theaterfabrik Blaue Halle und Hochschule für Musik sind online abrufbar; dort sind auch Ermäßigungen ausgewiesen. Wer regelmäßig kommt, profitiert von TheaterCards. Sie bieten Rabatte auf viele Produktionen und sind als flexible Alternative zum klassischen Abo beliebt. Für stark nachgefragte Vorstellungen empfiehlt es sich, die Verfügbarkeit über den Online-Spielplan im Blick zu behalten und sich bei Restkarten zeitnah zu entscheiden – insbesondere für Premieren und Gastspiele, die erfahrungsgemäß rasch ausverkauft sind.

Studierende: Semesterticket – Kultur nahezu kostenlos

Ein besonderes Angebot richtet sich an Studierende der Julius-Maximilians-Universität, der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) und der Hochschule für Musik: Mit dem Semesterticket können sie nahezu alle Vorstellungen des Mainfranken Theaters kostenfrei besuchen (Sonderveranstaltungen und externe Gastspiele ausgenommen). Pro Vorstellung sind fünf Prozent der Plätze für Studierende reserviert – und zwar unabhängig von der jeweiligen Preiskategorie. Diese Kontingente sind von vier Wochen bis fünf Tage vor dem Termin buchbar. Die Buchung erfolgt komfortabel online über ein deutlich gekennzeichnetes Symbol im Spielplan (Doktorhut) oder telefonisch über die Theaterkasse. Wichtig: Die reservierten Tickets müssen an der Kasse abgeholt werden; beim Abholen und beim Einlass ist der Studierendenausweis vorzuzeigen. Wer mehrere Freikarten abholt, benötigt die Immatrikulationsnachweise aller mitkommenden Personen (ein Foto des Ausweises genügt). Finanziert wird das Modell solidarisch über die Semesterbeiträge: Pro Semester fließen 2 Euro je Studierendem an das Theater, wodurch das Angebot breit zugänglich bleibt. Auch wenn eine Vorstellung ausverkauft ist, lohnt sich der Blick in die Semesterticket-Kontingente oder zur Abendkasse – je nach Auslastung werden zusätzliche Plätze geöffnet. Das Angebot stärkt die Vernetzung von Stadt, Hochschulen und Theater, baut Hemmschwellen ab und fördert kulturelle Teilhabe. Für Studierende, die noch nie im Haus waren, ist der Tipp einfach: Spielplan checken, Semesterticket-Logo anklicken, reservieren, an der Kasse abholen – und Kultur live erleben.

Kleines Haus, Probebühne und Sitzplan: Kapazitäten und Platzwahl

Das Herzstück des Neubaus ist das Kleine Haus mit rund 330 Sitzplätzen. Die Spielstätte ist für Schauspiel, Tanz und Kammeropern ausgelegt und verfügt über vier ausgewiesene Rollstuhlplätze. Ergänzt wird das Angebot durch die im Untergeschoss eingerichtete Probebühne (Studio) mit etwa 125 Plätzen. Beide Säle sind im Theaterneubau an der Theaterstraße 21 beheimatet, was kurze Wege zwischen Kasse, Foyer und Saaleingängen ermöglicht. Für alle aktuell genutzten Spielstätten stellt das Theater online detaillierte Saalpläne bereit – inklusive Preiskategorien und barrierefreien Plätzen. Die digitale Buchung zeigt in Echtzeit, welche Reihen und Sektoren verfügbar sind; so lässt sich die bevorzugte Perspektive im Raum gezielt auswählen. Wer nah am Geschehen sein möchte, entscheidet sich im Kleinen Haus für vordere Reihen; wer den Gesamteindruck bevorzugt, wählt mittlere Reihen. Für Konzerte des Philharmonischen Orchesters Würzburg dient weiterhin der Große Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) als bewährter Ort mit eigener Bestuhlung und Saalplan. Die Theaterfabrik Blaue Halle fungiert als flexible Interimsspielstätte für größere Produktionen, solange das Große Haus saniert wird. Apropos Großes Haus: Historisch bot es 738 Plätze, künftig sind nach Abschluss der Sanierung rund 650 Sitzplätze vorgesehen. Für Besucher heißt das: In der Übergangszeit konzentriert sich der Kartenverkauf auf das Kleine Haus, die Probebühne, die Hochschule und die Blaue Halle. Die jeweils optimale Platzwahl variiert je nach Stück und Besetzung; Einführungen im Foyer oder im Saal können Zusatzinformationen zur Inszenierung und Akustik liefern. Der beste Weg zur passenden Karte bleibt der kombinierte Blick in Saalplan, Termin und Kategorie – online oder mit Unterstützung der Theaterkasse.

Umbau, Kosten und Zeitplan: Was Sie zur Sanierung wissen sollten

Die Theatersanierung gliedert sich in zwei große Bauabschnitte. Der erste Abschnitt begann 2018 und umfasste den Neubau des sogenannten Kopfgebäudes mit dem Kleinen Haus, großzügigen Foyers, Probebühnen, einem Ballettsaal und einer integrierten Gastronomie. Dieser Neubau wurde im Dezember 2023 eröffnet; seither läuft dort der reguläre Spielbetrieb. Der zweite Bauabschnitt – seit 2020 – betrifft die Sanierung und Erweiterung des Bestands mit dem Großen Haus, dem Backstage-Bereich sowie ergänzenden Neubauten wie Orchesterprobensaal, Kostümwerkstatt und Funktionsbereichen. In diesem Zuge wird das Große Haus zukünftig etwa 650 Sitzplätze bieten. Die Finanzierung der Gesamtmaßnahme erfolgt gemeinschaftlich durch den Freistaat Bayern, die Stadt und den Landkreis Würzburg, den Bezirk Unterfranken sowie Stiftungs- und Spendenmittel. Eine Aktualisierung der Kostenschätzung im Oktober 2025 bezifferte die Gesamtkosten auf rund 146 Millionen Euro – deutlich mehr als die 103 Millionen, die 2021 im Stadtrat veranschlagt worden waren, und mehr als doppelt so viel wie die anfänglichen 72 Millionen. Als Gründe wurden u. a. Planerwechsel, verlängerte Bauzeiten, Preissteigerungen bei Material und Energie sowie Fehleinschätzungen früherer Kostenberechnungen genannt. Mit Blick auf den Zeitplan zeichnet sich ab, dass das Große Haus nicht vor 2030 wieder regulär bespielt werden kann. Für Besucher ändert sich dadurch kurzfristig wenig: Der Neubau ist in Betrieb, der Spielplan läuft in den verfügbaren Sälen; größere Produktionen werden je nach Bedarf in die Theaterfabrik Blaue Halle verlegt. Wer tiefer in den Stand der Baumaßnahme einsteigen möchte, findet auf der Theater-Website einen ausführlichen Fragen-und-Antworten-Bereich mit Hintergründen zu Budget, Ursachen der Kostensteigerung und zur künftigen Nutzung der neuen Räume. Für die Übergangszeit lohnt sich der regelmäßige Blick auf die Hinweise zu Spielstätten im Spielplan, da einzelne Produktionen zwischen den Sälen wechseln können.

Anfahrt, Shuttle und Parken: so kommen Sie entspannt an

Die Theateradresse lautet: Theaterstraße 21, 97070 Würzburg. Dank zentraler Citylage ist das Haus gut zu Fuß, mit dem Fahrrad, per ÖPNV oder mit dem Auto erreichbar. Für Autofahrer steht direkt neben dem Theater das Parkhaus Am Theater (Rüdigerstraße 3) zur Verfügung. Der Betreiber weist 24/7-Betrieb, Aufzüge, Videoüberwachung, barrieregerechte Stellplätze und E-Lademöglichkeiten aus. Als Orientierung: Tagsüber beginnen die Parktarife bei etwa 2 € pro Stunde, die Tagesobergrenze liegt bei rund 19 € (Angaben gemäß Betreiber- und Parkinformationsdiensten). Wer eine Vorstellung in der Theaterfabrik Blaue Halle besucht (Adresse: Alfred-Nobel-Straße 33), profitiert vom kostenfreien Theater-Shuttle. Die Busse fahren derzeit 70 und 40 Minuten vor Vorstellungsbeginn u. a. am Busbahnhof (Bussteig A) und am Seiteneingang des Theaters in der Ludwigstraße ab; Rückfahrten erfolgen direkt nach Ende der Vorstellung. Für Konzertabende im Großen Saal der Hochschule für Musik (Hofstallstraße 6–8) empfiehlt sich die Anreise mit dem ÖPNV oder per Fußweg aus der Innenstadt; die jeweilige Spielstätte wird im Online-Spielplan pro Termin klar ausgewiesen. Wer mobilitätseingeschränkt ist, prüft vorab die Hinweise zu barrierefreien Zugängen in den Besucherinformationen und wählt Sitzplätze mit kurzem Weg zum Eingang. Grundsätzlich gilt: Zwischen Kasse, Foyer und Sälen im Neubau sind die Wege kompakt. Planen Sie bei Abendvorstellungen etwas Pufferzeit ein, insbesondere an Wochenenden und bei parallel stattfindenden Events in der Innenstadt.

Ensemble, Sparten und künstlerische Leitung: wer prägt das Theater?

Als klassisches Mehrspartenhaus vereint das Mainfranken Theater die Bereiche Musiktheater (Oper/Operette/Musical), Schauspiel, Tanzcompagnie und das Philharmonische Orchester Würzburg. Diese Struktur spiegelt sich im Spielplan ebenso wie in den Reihen für Sinfonie- und Kammerkonzerte. In der Spielzeit 2025/26 übernahm Mark Rohde das Amt des Generalmusikdirektors; sein Antrittskonzert fand Ende Oktober 2025 im Großen Saal der Hochschule für Musik statt – mit programmatischem Bogen von Richard Wagner bis Anton Bruckner. Auf Leitungsebene führt seit 2025 Intendant Georg Rootering das Haus in kommissarischer Verantwortung durch die Sanierungsphase; für die ab 2026/27 beginnende Amtszeit hat der Würzburger Stadtrat Dr. Daniel Morgenroth zum neuen Intendanten berufen. Die künstlerischen Teams setzen sowohl auf Repertoireklassiker als auch auf Gegenwartsstücke und Familienangebote. Ein Beispiel für die Spannweite: In der Theaterfabrik Blaue Halle werden große Opern wie Carmen wiederaufgenommen; im Schauspiel stehen in einer Saison neben Romeo und Julia neue Stoffe auf dem Programm, und die Tanzcompagnie entwickelt Uraufführungen. Das Philharmonische Orchester spielt eigene Konzertreihen und kooperiert eng mit der Hochschule für Musik – eine Vereinbarung, die den künstlerischen Austausch stärkt und Nachwuchs fördert. Für das Publikum bedeutet die Mehrspartenstruktur eine reiche Auswahl aus übergreifenden Themenabenden, klassischen Werken in neuer Lesart und Formaten für Kinder und Familien. Wer das Ensemble kennenlernen möchte, findet auf der Website Porträts der Sängerinnen und Sänger, der Schauspielerinnen und Schauspieler, des Balletts sowie der Musikerinnen und Musiker. Saisonbroschüren bündeln Schwerpunkte, Uraufführungen und Wiederaufnahmen – ergänzt um thematische Begleitangebote wie Matineen, Einführungen und Publikumsgespräche.

Quellen:

Bevorstehende Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen gefunden

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

MN

Movsar Naculchanov

10. Juli 2025

Meine Bewertung bezieht sich lediglich auf das Gebäude des Mainfranken Theaters. Seit nunmehr über zwei Jahren ähnelt dieses Theater mehr einer Bauruine als einem schönem Kulturhaus. Die Ludwigstraße entlang des Theaters ist eine einzige Hügellandschaft (was ja in Würzburg mittlerweile auf jede 3te Straße betrifft) und es wurden provisorisch Bushaltestellen 'gebaut' (gut dafür kann das Theater wahrscheinlich nicht viel). Das Empfangsgebäude an der Theaterstraße ist schön und offen gestaltet. Jedoch wurden vor dem Theater sämtliche Grünflächen versiegelt und der Platz vor dem Theater ähnelt einer Betonwüste und heizt sich in Sommertagen auf gut und gerne über 40 Grad auf. An Entspannung kann man hier nicht denken.

MT

Mario Tenner

17. September 2025

Wir waren vor 2 Monaten im kleinen Haus und hatten uns sehr auf die Aufführung gefreut. Genießen konnten wir diese allerdings nicht. Den Umbau würde ich als absoluten Fehltritt bezeichnen. Bei 30 Grad Außentemperatur haben wir im Atrium und im Treppenhaus keine Klimaanlage noch eine Lüftung wahrgenommen. In den kleinen Saal durften wir erst 5 Minuten vor der Vorstellung eintreten, da auch vor dem Saal keine Lüftung zu spüren war, haben sich viele Besucher ins Treppenhaus geflüchtet. Im Saal selber war dann eine gut eingestellte Klimaanlage zu spüren. Der für mich größte Fehltritt im Umbau ist der nicht vorhandene Platz für unsere Füße, Personen über 1,80m kann ich den Saal nicht empfehlen. Ich hatte in soweit Glück, dass ich einen freien Platz neben mir hatte und meine Füße zu meinem nicht vorhandenen Nebenmann schieben konnte. Fazit: im kleinen Saal werden wir keine Vorstellung mehr besuchen, hoffentlich wird die Beinfreiheit im Großen Saal verbessert.

BB

B B

8. September 2025

Gemütlich dort zu sitzen. Mitten in der Stadt, aber dennoch bisschen abseits. Leckere Getränke, leckeres Frühstück. Preise verhältnismäßig okay. Bedienung... Wie überall... Gibt solche und solche 🤣 Kommen aber gerne wieder vorbei...

TH

Thomas

20. August 2025

Kommentar zur Architektur: mir erscheint die Front zum Theaterplatz zu wuchtig. ein bisschen außer Proportion.

BS

B. S.

16. Juni 2024

Super schönes Theater (Kleines Haus) *The Rocky Horror Show* Preis war in Ordnung Vorstellung war der Hammer, hat alles gepasst Musiker (Live) waren sehr gut Schauspieler waren auch sehr gut Kann ich nur empfehlen Werde wiederkommen Vielen Dank