Auferstehungskirche - Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Traunstein
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Traunstein

Martin-Luther-Platz 6, 83278 Traunstein, Deutschland

Auferstehungskirche Traunstein | Fotos & Geschichte

Die Auferstehungskirche Traunstein ist weit mehr als nur ein Kirchengebäude am Martin-Luther-Platz 6. Sie ist ein markanter Ort evangelischer Gegenwart in einer Stadt, deren Geschichte eng mit der Entwicklung der Gemeinde, dem Wachstum des 19. Jahrhunderts und dem Wunsch nach einem eigenen geistlichen Zuhause verbunden ist. Wer nach Fotos, Hintergründen, Gottesdiensten oder nach Besonderheiten der Kirche sucht, entdeckt hier ein Bauwerk, das neugotische Architektur, bewegte Stadtgeschichte und ein bemerkenswert lebendiges Gemeindeleben zusammenführt. Die Kirche wurde 1897 bis 1899 errichtet, 1899 feierlich eingeweiht und 1961 offiziell in Auferstehungskirche umbenannt. Bis heute prägt sie das evangelische Leben in Traunstein, Chieming und Waging und ist zugleich ein Ort für Musik, Begegnung und stille Momente mitten in der Stadt. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Fotos und Architektur der Auferstehungskirche Traunstein

Für Besucherinnen und Besucher, die nach Fotos der Auferstehungskirche Traunstein suchen, ist vor allem die Architektur der Kirche spannend. Das Gebäude präsentiert sich im neugotischen Stil und wurde nach Plänen des königlichen Bauamtsassessors Alfred Stamm errichtet. Die Stadt Traunstein beschreibt das Gotteshaus als Bauwerk mit einer besonderen Dachstruktur, die dadurch entsteht, dass Turm und Kirchengebäude wie zwei eigenständige Baukörper wirken und sich doch zu einer Einheit verbinden. Genau dieser architektonische Kniff macht die Kirche fotogen: Der Turm schneidet in das Dach ein, die Fassade wirkt klar gegliedert und zugleich lebendig, und die Proportionen geben dem Gebäude eine starke städtebauliche Präsenz. Das Mauerwerk aus heimischem Nagelfluh und die rote Ziegeldeckung verstärken diesen Eindruck zusätzlich. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Auch die Details lohnen einen genaueren Blick. Über dem Haupteingang befindet sich ein Tympanon, das von Prof. Heinrich Schiestl gestaltet wurde, und im Bogen über dem Portal entstand in den Jahren 1905 bis 1907 das Relief Christi Himmelfahrt. Im Inneren nennt die Kirchengemeinde unter anderem Ruhpoldinger Rotmarmor an Säulen und Altarstufen sowie Malerei im Bereich des Chorbogens. Diese Kombination aus neugotischer Formensprache und regionalen Materialien ist gerade für Fotos, Detailaufnahmen und Architekturinteressierte interessant. Die Kirche zeigt nicht nur eine historische Bauweise, sondern auch die Spuren späterer Umgestaltungen und Sanierungen, die das Erscheinungsbild nach den Schäden des Zweiten Weltkriegs behutsam weiterentwickelt haben. Wer die Auferstehungskirche fotografiert, hält deshalb nicht nur eine Kirche fest, sondern ein Denkmal, das historischen Anspruch und lebendige Nutzung miteinander verbindet. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Besonders eindrucksvoll ist dabei die Wirkung des gesamten Ensembles am Martin-Luther-Platz. Die Auferstehungskirche steht nicht isoliert, sondern in einem Umfeld, das das evangelische Gemeindeleben sichtbar macht. Der große Saal hinter der Kirche, die Wege zwischen Gemeindehaus und Kirchenbau und die sichtbare Lage im städtischen Raum schaffen Perspektiven, die auf Fotos sehr unterschiedlich wirken können: frontal, seitlich, aus dem Nahbereich oder im Zusammenspiel mit dem Platz. Gerade weil die Kirche im Historismus entstanden ist, verbindet sie monumentale Klarheit mit einer fast erzählerischen Detailfülle. Für Suchende, die nach Bildern, Motiven und einer charakteristischen Traunsteiner Kirchenansicht fragen, ist sie damit ein sehr dankbares Motiv. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Geschichte von 1897 bis zur Umbenennung 1961

Die Geschichte der Auferstehungskirche Traunstein beginnt mit dem Wachstum der evangelischen Gemeinde im 19. Jahrhundert. Mit der Ausbreitung evangelischen Lebens in und um Traunstein wurde der Wunsch nach einer eigenen Kirche immer stärker. Zunächst nutzte die Gemeinde ab 1872 den Ratssaal für Gottesdienste, nachdem der Rat der Stadt dies nach einem zweiten Anlauf gestattet hatte. Erst Jahre später wurde aus diesem Wunsch eine eigene Kirche. Nach einer Vorlaufzeit von mehr als zehn Jahren entstand das Gebäude 1897 bis 1899 nach Plänen von Alfred Stamm, und am 6. August 1899 wurde es feierlich eingeweiht. Die Stadt Traunstein nennt für den Bau konkrete Kosten: 13.000 Reichsmark für das Grundstück und 85.000 Reichsmark für das Gotteshaus selbst. Diese Zahlen zeigen, welch große Bedeutung die Gemeinde dem Neubau beimaß. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Ursprünglich hieß das Gebäude schlicht Protestantische Kirche. Erst 1961 erhielt es mit Genehmigung des Landeskirchenrates den Namen Auferstehungskirche. Dieser Schritt markiert nicht nur eine formale Umbenennung, sondern auch die Entwicklung eines gewachsenen Ortes evangelischer Identität. Die Kirchengemeinde hebt hervor, dass die Kirche im Historismus geschaffen wurde und nach kunsthistorischer Würdigung zu den besten Schöpfungen der Neugotik in Oberbayern gehört. Solche Bewertungen zeigen, dass das Gebäude nicht nur lokal, sondern auch architekturgeschichtlich Beachtung gefunden hat. Darüber hinaus wurde die Kirche 1915, nach königlicher Erlaubnis, zur eigenständigen Pfarrei; zuvor war die Pfarrei für damalige Verhältnisse sehr groß und reichte zwischen Rosenheim und Bad Reichenhall praktisch nur über Traunstein. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/auferstehungskirche-traunstein))

Ein Einschnitt in der Geschichte war der 18. April 1945. Beim amerikanischen Luftangriff auf das Bahnhofsgelände wurde die Kirche schwer beschädigt. Dach und Fenster wurden zerstört, das Gebäude verlor einen Teil seiner ursprünglichen Substanz und musste in den folgenden Jahren wiederaufgebaut werden. Danach kam es in den 1950er und 1960er Jahren sowie erneut Ende der 1980er Jahre zu Umgestaltungen und Sanierungen. Die Kirchengemeinde beschreibt den Wiederaufbau als wichtigen Abschnitt der Nachkriegsgeschichte, der die Kirche in eine neue Zeit geführt hat. Gleichzeitig blieb der historische Charakter erhalten, sodass heute sowohl die Bauidee des 19. Jahrhunderts als auch die Spuren der Erneuerung ablesbar sind. Für Besucher ist genau das reizvoll: Die Kirche erzählt nicht nur von ihrer Entstehung, sondern auch von Zerstörung, Bewahrung und Weiterentwicklung über mehr als ein Jahrhundert hinweg. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Gottesdienste und Gemeindeleben in Traunstein

Wer die Auferstehungskirche Traunstein als lebendigen Ort erleben möchte, findet dort ein klares und regelmäßiges Gottesdienstangebot. In der Auferstehungskirche findet jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienst statt. Zusätzlich gibt es Familiengottesdienste, die viermal im Jahr sonntags um 10 Uhr gefeiert werden. Für Familien mit kleinen Kindern gibt es außerdem einmal im Monat sonntags um 9 Uhr einen Gottesdienst für kleine und große Leute, bei dem Kinder besonders im Mittelpunkt stehen und die Kirche mit allen Sinnen erlebt werden kann. Diese Vielfalt zeigt, dass die Auferstehungskirche nicht nur ein historisches Gebäude ist, sondern ein Ort, an dem generationsübergreifend Gemeinde gelebt wird. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/gottesdienste/hauptgottesdienste?utm_source=openai))

Die Angebote der Kirchengemeinde richten sich bewusst an unterschiedliche Lebensphasen und Bedürfnisse. Familiengottesdienste verbinden Glockenklang, Orgelmusik und liturgischen Gesang mit kreativen und bunten Elementen. Der monatliche Gottesdienst für kleine und große Leute ist kürzer angelegt und soll Kindern einen einfachen, unmittelbaren Zugang zur Kirche ermöglichen. Damit wird deutlich, dass die Auferstehungskirche nicht nur sonntäglicher Versammlungsort ist, sondern ein Raum, in dem Glaube, Musik und Gemeinschaft altersübergreifend zusammenkommen. Ergänzt wird dies durch den Gemeindekontext der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Traunstein-Chieming-Waging, die ihre Angebote über mehrere Orte hinweg organisiert und die Auferstehungskirche als zentrales Haus in Traunstein nutzt. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/))

Auch über die regulären Gottesdienste hinaus ist die Kirche ein Ort für besondere Termine und spirituelle Höhepunkte. Auf der Homepage finden sich Hinweise auf Kantatengottesdienste, Konfirmationen, Angebote für Familien und weitere Veranstaltungen im kirchlichen Jahreslauf. Damit wird die Auferstehungskirche zu einem Haus, das im Alltag präsent ist und zugleich zu festlichen Anlässen besondere Aufmerksamkeit bekommt. Suchende, die nach einem aktuellen Programm, nach wiederkehrenden Gottesdiensten oder nach Familienangeboten fragen, stoßen deshalb schnell auf die Auferstehungskirche als Mittelpunkt des evangelischen Lebens in Traunstein. Die Kirche steht nicht für einen anonymen Veranstaltungsort, sondern für eine konkrete, gut organisierte und in der Stadt verankerte Gemeinde. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/gottesdienste?utm_source=openai))

Orgel, Kantorei und Kirchenmusik in Traunstein

Kirchenmusik ist in der Auferstehungskirche Traunstein kein Nebenbereich, sondern ein prägender Bestandteil des Gemeindelebens. Die Kirchengemeinde beschreibt die Musik an der Auferstehungskirche als zentralen Bereich und berichtet, dass etwa einhundert Menschen in verschiedenen Ensembles oder an Instrumenten mitwirken. Diese Zahl zeigt, wie breit die musikalische Arbeit aufgestellt ist. Musik wird dabei nicht nur als künstlerische Aufgabe verstanden, sondern auch als geistlicher Beitrag und als Teil der Kulturszene von Stadt und Landkreis Traunstein. Wer nach Konzerten, Chorproben, Orgeln oder musikalischen Gottesdiensten sucht, findet hier also ein außergewöhnlich aktives Umfeld. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik))

Besonders wichtig ist die Rohlf-Orgel in der Auferstehungskirche. Sie stammt aus dem Jahr 1994 und wurde von der Firma Rohlf aus Neubulach gebaut. Das Instrument verfügt über 21 Register auf drei Manualen und ein angehängtes Pedal. Damit steht der Gemeinde ein klanglich flexibles Instrument zur Verfügung, das sowohl für Gottesdienste als auch für festliche und musikalische Formate geeignet ist. Die Kirchengemeinde nennt die Orgel ausdrücklich als Instrument der 1990er Jahre und stellt ihre technische Ausstattung detailliert vor. Für Besucherinnen und Besucher, die eine Kirche nicht nur optisch, sondern auch akustisch erleben möchten, ist das ein starkes Argument. Gerade bei Gottesdiensten, Chorbegleitung und musikalischen Andachten prägt die Orgel den Raum und die Atmosphäre wesentlich mit. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik/orgeln))

Zur musikalischen Vielfalt gehören außerdem die Kantorei und der Gospelchor. Die Kantorei an der Auferstehungskirche ist seit ihrer Gründung 1948 in der Gemeinde fest verwurzelt. Ihre Proben finden dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im großen Saal hinter der Auferstehungskirche, Martin-Luther-Platz 4, statt. Der Gospelchor wiederum nennt sich Rising Spirits, besteht aus über 30 Sängerinnen und Sängern und probt mittwochs von 19 bis etwa 21 Uhr im großen Gemeindesaal hinter dem Kirchengebäude. Diese beiden Chöre zeigen, dass Kirchenmusik hier keineswegs nur traditionell gedacht wird, sondern auch moderne und vielfältige Formen einschließt. Wer nach kirchenmusikalischem Leben in Traunstein sucht, findet deshalb nicht nur eine schöne Orgel, sondern eine lebendige Szene mit Chorarbeit, Konzertformaten und regelmäßigem musikalischem Engagement. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik/kantorei?utm_source=openai))

Anfahrt, Parken und praktische Hinweise vor Ort

Die Auferstehungskirche liegt zentral in Traunstein, sodass sich der Besuch gut mit einem Stadtspaziergang verbinden lässt. Für die Anreise ist Traunstein insgesamt gut erreichbar: Die Stadt verweist auf die nahe Autobahn A8 zwischen München und Salzburg sowie auf die direkte Bahnanbindung von München und Salzburg. Wer mit dem Auto kommt, findet in der Innenstadt eine breite Auswahl an Parkmöglichkeiten. Die Stadt Traunstein nennt rund 3.000 zentrumsnahe Stellplätze in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Parkplätzen. Damit ist das Umfeld der Auferstehungskirche für Besucherinnen und Besucher grundsätzlich komfortabel, auch wenn man die jeweiligen Parkregeln beachten sollte. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/tourismus-freizeit/anreise-informationen/?utm_source=openai))

Wichtig ist vor allem die Höchstparkdauer im Stadtzentrum. In der Traunsteiner Innenstadt gilt meist eine maximale Parkzeit von zwei Stunden, im Bahnhofsareal von 30 Minuten. Für Fahrzeuge mit E-Kennzeichen gelten besondere Regeln; bis zu drei Stunden kostenloses Parken sind nur am Karl-Theodor-Parkplatz möglich, während andere Bereiche weiterhin an die jeweilige Höchstparkdauer gebunden sind. Wer ohne E-Kennzeichen unterwegs ist, kann unter anderem am Festplatz an der Siegsdorfer Straße kostenlos parken. Laut Stadt liegt dieser große Parkplatz nur wenige Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt. Für den Besuch der Auferstehungskirche ist das praktisch, weil sich der Weg zum Martin-Luther-Platz gut zu Fuß bewältigen lässt. Zusätzlich nennt die Stadt Traunstein konkrete Parkhäuser wie den Bahnhof-Parktunnel, die Rathaus-Zentrum-Tiefgarage und den Karl-Theodor-Platz mit ihren Stellplatzkapazitäten. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/tourismus-freizeit/anreise-informationen/parken-in-traunstein/))

Die unmittelbare Adresse der Kirche, Martin-Luther-Platz 6, hilft bei der Orientierung, während das Gemeindehaus und die musikbezogenen Räume mit Martin-Luther-Platz 4 beziehungsweise das Pfarramt mit Martin-Luther-Platz 2 in direkter Nähe liegen. Diese kurze räumliche Distanz zwischen Kirche, Gemeindesaal und Büro macht die Auferstehungskirche zu einem gut organisierten Ort mit klarer Struktur. Wer etwa wegen eines Gottesdiensts, eines Konzerts oder eines Besuchs zur Geschichte der Kirche kommt, findet sich in der Regel schnell zurecht. Die Kombination aus zentraler Lage, städtischer Infrastruktur und klarer kirchlicher Beschilderung erleichtert den Besuch zusätzlich. Genau deshalb ist die Auferstehungskirche nicht nur ein interessantes Fotomotiv und ein historisches Denkmal, sondern auch ein alltagstauglicher Veranstaltungs- und Gemeindestandort in der Mitte Traunsteins. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/auferstehungskirche-traunstein?utm_source=openai))

Quellen:

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Auferstehungskirche Traunstein | Fotos & Geschichte

Die Auferstehungskirche Traunstein ist weit mehr als nur ein Kirchengebäude am Martin-Luther-Platz 6. Sie ist ein markanter Ort evangelischer Gegenwart in einer Stadt, deren Geschichte eng mit der Entwicklung der Gemeinde, dem Wachstum des 19. Jahrhunderts und dem Wunsch nach einem eigenen geistlichen Zuhause verbunden ist. Wer nach Fotos, Hintergründen, Gottesdiensten oder nach Besonderheiten der Kirche sucht, entdeckt hier ein Bauwerk, das neugotische Architektur, bewegte Stadtgeschichte und ein bemerkenswert lebendiges Gemeindeleben zusammenführt. Die Kirche wurde 1897 bis 1899 errichtet, 1899 feierlich eingeweiht und 1961 offiziell in Auferstehungskirche umbenannt. Bis heute prägt sie das evangelische Leben in Traunstein, Chieming und Waging und ist zugleich ein Ort für Musik, Begegnung und stille Momente mitten in der Stadt. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Fotos und Architektur der Auferstehungskirche Traunstein

Für Besucherinnen und Besucher, die nach Fotos der Auferstehungskirche Traunstein suchen, ist vor allem die Architektur der Kirche spannend. Das Gebäude präsentiert sich im neugotischen Stil und wurde nach Plänen des königlichen Bauamtsassessors Alfred Stamm errichtet. Die Stadt Traunstein beschreibt das Gotteshaus als Bauwerk mit einer besonderen Dachstruktur, die dadurch entsteht, dass Turm und Kirchengebäude wie zwei eigenständige Baukörper wirken und sich doch zu einer Einheit verbinden. Genau dieser architektonische Kniff macht die Kirche fotogen: Der Turm schneidet in das Dach ein, die Fassade wirkt klar gegliedert und zugleich lebendig, und die Proportionen geben dem Gebäude eine starke städtebauliche Präsenz. Das Mauerwerk aus heimischem Nagelfluh und die rote Ziegeldeckung verstärken diesen Eindruck zusätzlich. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Auch die Details lohnen einen genaueren Blick. Über dem Haupteingang befindet sich ein Tympanon, das von Prof. Heinrich Schiestl gestaltet wurde, und im Bogen über dem Portal entstand in den Jahren 1905 bis 1907 das Relief Christi Himmelfahrt. Im Inneren nennt die Kirchengemeinde unter anderem Ruhpoldinger Rotmarmor an Säulen und Altarstufen sowie Malerei im Bereich des Chorbogens. Diese Kombination aus neugotischer Formensprache und regionalen Materialien ist gerade für Fotos, Detailaufnahmen und Architekturinteressierte interessant. Die Kirche zeigt nicht nur eine historische Bauweise, sondern auch die Spuren späterer Umgestaltungen und Sanierungen, die das Erscheinungsbild nach den Schäden des Zweiten Weltkriegs behutsam weiterentwickelt haben. Wer die Auferstehungskirche fotografiert, hält deshalb nicht nur eine Kirche fest, sondern ein Denkmal, das historischen Anspruch und lebendige Nutzung miteinander verbindet. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Besonders eindrucksvoll ist dabei die Wirkung des gesamten Ensembles am Martin-Luther-Platz. Die Auferstehungskirche steht nicht isoliert, sondern in einem Umfeld, das das evangelische Gemeindeleben sichtbar macht. Der große Saal hinter der Kirche, die Wege zwischen Gemeindehaus und Kirchenbau und die sichtbare Lage im städtischen Raum schaffen Perspektiven, die auf Fotos sehr unterschiedlich wirken können: frontal, seitlich, aus dem Nahbereich oder im Zusammenspiel mit dem Platz. Gerade weil die Kirche im Historismus entstanden ist, verbindet sie monumentale Klarheit mit einer fast erzählerischen Detailfülle. Für Suchende, die nach Bildern, Motiven und einer charakteristischen Traunsteiner Kirchenansicht fragen, ist sie damit ein sehr dankbares Motiv. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Geschichte von 1897 bis zur Umbenennung 1961

Die Geschichte der Auferstehungskirche Traunstein beginnt mit dem Wachstum der evangelischen Gemeinde im 19. Jahrhundert. Mit der Ausbreitung evangelischen Lebens in und um Traunstein wurde der Wunsch nach einer eigenen Kirche immer stärker. Zunächst nutzte die Gemeinde ab 1872 den Ratssaal für Gottesdienste, nachdem der Rat der Stadt dies nach einem zweiten Anlauf gestattet hatte. Erst Jahre später wurde aus diesem Wunsch eine eigene Kirche. Nach einer Vorlaufzeit von mehr als zehn Jahren entstand das Gebäude 1897 bis 1899 nach Plänen von Alfred Stamm, und am 6. August 1899 wurde es feierlich eingeweiht. Die Stadt Traunstein nennt für den Bau konkrete Kosten: 13.000 Reichsmark für das Grundstück und 85.000 Reichsmark für das Gotteshaus selbst. Diese Zahlen zeigen, welch große Bedeutung die Gemeinde dem Neubau beimaß. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Ursprünglich hieß das Gebäude schlicht Protestantische Kirche. Erst 1961 erhielt es mit Genehmigung des Landeskirchenrates den Namen Auferstehungskirche. Dieser Schritt markiert nicht nur eine formale Umbenennung, sondern auch die Entwicklung eines gewachsenen Ortes evangelischer Identität. Die Kirchengemeinde hebt hervor, dass die Kirche im Historismus geschaffen wurde und nach kunsthistorischer Würdigung zu den besten Schöpfungen der Neugotik in Oberbayern gehört. Solche Bewertungen zeigen, dass das Gebäude nicht nur lokal, sondern auch architekturgeschichtlich Beachtung gefunden hat. Darüber hinaus wurde die Kirche 1915, nach königlicher Erlaubnis, zur eigenständigen Pfarrei; zuvor war die Pfarrei für damalige Verhältnisse sehr groß und reichte zwischen Rosenheim und Bad Reichenhall praktisch nur über Traunstein. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/auferstehungskirche-traunstein))

Ein Einschnitt in der Geschichte war der 18. April 1945. Beim amerikanischen Luftangriff auf das Bahnhofsgelände wurde die Kirche schwer beschädigt. Dach und Fenster wurden zerstört, das Gebäude verlor einen Teil seiner ursprünglichen Substanz und musste in den folgenden Jahren wiederaufgebaut werden. Danach kam es in den 1950er und 1960er Jahren sowie erneut Ende der 1980er Jahre zu Umgestaltungen und Sanierungen. Die Kirchengemeinde beschreibt den Wiederaufbau als wichtigen Abschnitt der Nachkriegsgeschichte, der die Kirche in eine neue Zeit geführt hat. Gleichzeitig blieb der historische Charakter erhalten, sodass heute sowohl die Bauidee des 19. Jahrhunderts als auch die Spuren der Erneuerung ablesbar sind. Für Besucher ist genau das reizvoll: Die Kirche erzählt nicht nur von ihrer Entstehung, sondern auch von Zerstörung, Bewahrung und Weiterentwicklung über mehr als ein Jahrhundert hinweg. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/kultur-brauchtum/stadtgeschichte/qr-code-stadtspaziergang/auferstehungskirche/))

Gottesdienste und Gemeindeleben in Traunstein

Wer die Auferstehungskirche Traunstein als lebendigen Ort erleben möchte, findet dort ein klares und regelmäßiges Gottesdienstangebot. In der Auferstehungskirche findet jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienst statt. Zusätzlich gibt es Familiengottesdienste, die viermal im Jahr sonntags um 10 Uhr gefeiert werden. Für Familien mit kleinen Kindern gibt es außerdem einmal im Monat sonntags um 9 Uhr einen Gottesdienst für kleine und große Leute, bei dem Kinder besonders im Mittelpunkt stehen und die Kirche mit allen Sinnen erlebt werden kann. Diese Vielfalt zeigt, dass die Auferstehungskirche nicht nur ein historisches Gebäude ist, sondern ein Ort, an dem generationsübergreifend Gemeinde gelebt wird. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/gottesdienste/hauptgottesdienste?utm_source=openai))

Die Angebote der Kirchengemeinde richten sich bewusst an unterschiedliche Lebensphasen und Bedürfnisse. Familiengottesdienste verbinden Glockenklang, Orgelmusik und liturgischen Gesang mit kreativen und bunten Elementen. Der monatliche Gottesdienst für kleine und große Leute ist kürzer angelegt und soll Kindern einen einfachen, unmittelbaren Zugang zur Kirche ermöglichen. Damit wird deutlich, dass die Auferstehungskirche nicht nur sonntäglicher Versammlungsort ist, sondern ein Raum, in dem Glaube, Musik und Gemeinschaft altersübergreifend zusammenkommen. Ergänzt wird dies durch den Gemeindekontext der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Traunstein-Chieming-Waging, die ihre Angebote über mehrere Orte hinweg organisiert und die Auferstehungskirche als zentrales Haus in Traunstein nutzt. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/))

Auch über die regulären Gottesdienste hinaus ist die Kirche ein Ort für besondere Termine und spirituelle Höhepunkte. Auf der Homepage finden sich Hinweise auf Kantatengottesdienste, Konfirmationen, Angebote für Familien und weitere Veranstaltungen im kirchlichen Jahreslauf. Damit wird die Auferstehungskirche zu einem Haus, das im Alltag präsent ist und zugleich zu festlichen Anlässen besondere Aufmerksamkeit bekommt. Suchende, die nach einem aktuellen Programm, nach wiederkehrenden Gottesdiensten oder nach Familienangeboten fragen, stoßen deshalb schnell auf die Auferstehungskirche als Mittelpunkt des evangelischen Lebens in Traunstein. Die Kirche steht nicht für einen anonymen Veranstaltungsort, sondern für eine konkrete, gut organisierte und in der Stadt verankerte Gemeinde. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/gottesdienste?utm_source=openai))

Orgel, Kantorei und Kirchenmusik in Traunstein

Kirchenmusik ist in der Auferstehungskirche Traunstein kein Nebenbereich, sondern ein prägender Bestandteil des Gemeindelebens. Die Kirchengemeinde beschreibt die Musik an der Auferstehungskirche als zentralen Bereich und berichtet, dass etwa einhundert Menschen in verschiedenen Ensembles oder an Instrumenten mitwirken. Diese Zahl zeigt, wie breit die musikalische Arbeit aufgestellt ist. Musik wird dabei nicht nur als künstlerische Aufgabe verstanden, sondern auch als geistlicher Beitrag und als Teil der Kulturszene von Stadt und Landkreis Traunstein. Wer nach Konzerten, Chorproben, Orgeln oder musikalischen Gottesdiensten sucht, findet hier also ein außergewöhnlich aktives Umfeld. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik))

Besonders wichtig ist die Rohlf-Orgel in der Auferstehungskirche. Sie stammt aus dem Jahr 1994 und wurde von der Firma Rohlf aus Neubulach gebaut. Das Instrument verfügt über 21 Register auf drei Manualen und ein angehängtes Pedal. Damit steht der Gemeinde ein klanglich flexibles Instrument zur Verfügung, das sowohl für Gottesdienste als auch für festliche und musikalische Formate geeignet ist. Die Kirchengemeinde nennt die Orgel ausdrücklich als Instrument der 1990er Jahre und stellt ihre technische Ausstattung detailliert vor. Für Besucherinnen und Besucher, die eine Kirche nicht nur optisch, sondern auch akustisch erleben möchten, ist das ein starkes Argument. Gerade bei Gottesdiensten, Chorbegleitung und musikalischen Andachten prägt die Orgel den Raum und die Atmosphäre wesentlich mit. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik/orgeln))

Zur musikalischen Vielfalt gehören außerdem die Kantorei und der Gospelchor. Die Kantorei an der Auferstehungskirche ist seit ihrer Gründung 1948 in der Gemeinde fest verwurzelt. Ihre Proben finden dienstags von 19.30 bis 21.30 Uhr im großen Saal hinter der Auferstehungskirche, Martin-Luther-Platz 4, statt. Der Gospelchor wiederum nennt sich Rising Spirits, besteht aus über 30 Sängerinnen und Sängern und probt mittwochs von 19 bis etwa 21 Uhr im großen Gemeindesaal hinter dem Kirchengebäude. Diese beiden Chöre zeigen, dass Kirchenmusik hier keineswegs nur traditionell gedacht wird, sondern auch moderne und vielfältige Formen einschließt. Wer nach kirchenmusikalischem Leben in Traunstein sucht, findet deshalb nicht nur eine schöne Orgel, sondern eine lebendige Szene mit Chorarbeit, Konzertformaten und regelmäßigem musikalischem Engagement. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/kirchenmusik/kantorei?utm_source=openai))

Anfahrt, Parken und praktische Hinweise vor Ort

Die Auferstehungskirche liegt zentral in Traunstein, sodass sich der Besuch gut mit einem Stadtspaziergang verbinden lässt. Für die Anreise ist Traunstein insgesamt gut erreichbar: Die Stadt verweist auf die nahe Autobahn A8 zwischen München und Salzburg sowie auf die direkte Bahnanbindung von München und Salzburg. Wer mit dem Auto kommt, findet in der Innenstadt eine breite Auswahl an Parkmöglichkeiten. Die Stadt Traunstein nennt rund 3.000 zentrumsnahe Stellplätze in Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Parkplätzen. Damit ist das Umfeld der Auferstehungskirche für Besucherinnen und Besucher grundsätzlich komfortabel, auch wenn man die jeweiligen Parkregeln beachten sollte. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/tourismus-freizeit/anreise-informationen/?utm_source=openai))

Wichtig ist vor allem die Höchstparkdauer im Stadtzentrum. In der Traunsteiner Innenstadt gilt meist eine maximale Parkzeit von zwei Stunden, im Bahnhofsareal von 30 Minuten. Für Fahrzeuge mit E-Kennzeichen gelten besondere Regeln; bis zu drei Stunden kostenloses Parken sind nur am Karl-Theodor-Parkplatz möglich, während andere Bereiche weiterhin an die jeweilige Höchstparkdauer gebunden sind. Wer ohne E-Kennzeichen unterwegs ist, kann unter anderem am Festplatz an der Siegsdorfer Straße kostenlos parken. Laut Stadt liegt dieser große Parkplatz nur wenige Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt. Für den Besuch der Auferstehungskirche ist das praktisch, weil sich der Weg zum Martin-Luther-Platz gut zu Fuß bewältigen lässt. Zusätzlich nennt die Stadt Traunstein konkrete Parkhäuser wie den Bahnhof-Parktunnel, die Rathaus-Zentrum-Tiefgarage und den Karl-Theodor-Platz mit ihren Stellplatzkapazitäten. ([traunstein.de](https://www.traunstein.de/tourismus-freizeit/anreise-informationen/parken-in-traunstein/))

Die unmittelbare Adresse der Kirche, Martin-Luther-Platz 6, hilft bei der Orientierung, während das Gemeindehaus und die musikbezogenen Räume mit Martin-Luther-Platz 4 beziehungsweise das Pfarramt mit Martin-Luther-Platz 2 in direkter Nähe liegen. Diese kurze räumliche Distanz zwischen Kirche, Gemeindesaal und Büro macht die Auferstehungskirche zu einem gut organisierten Ort mit klarer Struktur. Wer etwa wegen eines Gottesdiensts, eines Konzerts oder eines Besuchs zur Geschichte der Kirche kommt, findet sich in der Regel schnell zurecht. Die Kombination aus zentraler Lage, städtischer Infrastruktur und klarer kirchlicher Beschilderung erleichtert den Besuch zusätzlich. Genau deshalb ist die Auferstehungskirche nicht nur ein interessantes Fotomotiv und ein historisches Denkmal, sondern auch ein alltagstauglicher Veranstaltungs- und Gemeindestandort in der Mitte Traunsteins. ([traunstein-evangelisch.de](https://www.traunstein-evangelisch.de/auferstehungskirche-traunstein?utm_source=openai))

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