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Zeitreise Traunstein: Maxplatz, Jacklturm & Eisenbahnviadukt

Zeitreise durch Traunstein – Kommende Rundgänge, Ausstellungen & Workshops zu alten Fotos

Was erwartet dich in Traunstein, wenn historische Bilder die Stadt von morgen inspirieren? Hier findest du eine Vorschau auf künftige Formate: geführte „Damals–Heute“-Rundgänge am Maxplatz, kuratierte Foto-Ausstellungen, Mitmach-Workshops und digitale Aktionen rund um Jacklturm, Stadtpfarrkirche St. Oswald, Scheibenstraße und das Eisenbahnviadukt.

Einleitung: Zukunft erleben – Stadtgeschichte neu inszeniert

Traunstein setzt auf Bilder, die verbinden: In den kommenden Monaten werden Formate geplant und umgesetzt, die alte Fotografien in die Gegenwart holen – mit geführten Touren, offenen Ateliers und Ausstellungen. Ziel ist, den Stadtraum gemeinsam zu lesen: vom Maxplatz über den Jacklturm bis zum Eisenbahnviadukt. Wer mitmacht, erlebt, wie historische Aufnahmen Orientierung geben für die Stadt von morgen.

Programmüberblick: Formate, die demnächst stattfinden

  • Geführte „Zeitsprung“-Rundgänge: Kurze Stadtspaziergänge mit Gegenüberstellungen historischer und aktueller Ansichten. Stationen: Maxplatz, Stadtpfarrkirche St. Oswald, Scheibenstraße, Bahnhofstraße, Eisenbahnviadukt.
  • Foto-Ausstellungen im Stadtraum: Freiluft-Displays an ausgewählten Plätzen und eine begleitende Indoor-Präsentation mit großformatigen Paarbildern (Damals–Heute) und Quellenangaben.
  • Mitmach-Workshops: Praktische Einheiten zu Perspektive, Brennweiten und Bildvergleich. Teilnehmende erstellen eigene Re-Fotos und erhalten Feedback zu Recherche und Metadaten.
  • Digitale Aktionen: Geplante Social-Media-Challenges und Online-Galerien, in denen lokale Motive eingereicht und kuratiert werden.
  • Vorträge & Gesprächsrunden: Kurzimpulse von Historiker:innen, Archivar:innen und Fotografie-Expert:innen zu Quellenlage, Denkmalpflege und Bildethik.

Demnächst auf den Touren: Schauplätze und Themen

  • Maxplatz: Marktplatzmotive, Fassadenabfolgen, Blickbeziehungen und Marktverkehr im Wandel.
  • Jacklturm: Turmsilhouette, Sichtachsen, Bauzustände und ikonische Postkartenansichten.
  • Stadtpfarrkirche St. Oswald: Kirchplatz, Turm- und Dachformen, stadtbildprägende Perspektiven.
  • Scheibenstraße und Bahnhofstraße: Alltagsfotografie, Mobilitätstransformation vom Fuhrwerk bis zum Auto.
  • Eisenbahnviadukt: Technik-Ikone, Stadtpanoramen und Fernbezüge in Richtung Alpen.

Die Rundgänge kombinieren historische Bildquellen mit aktuellen Vergleichsaufnahmen. Hinweise zur Bildinterpretation – etwa zu Belichtung, Blickhöhe und Beschnitt früher Panoramen – helfen, vermeintliche Widersprüche (wie das fehlende Turmdetail in alten Ansichten) einzuordnen.

Mitmachen: So bereitest du dich auf die kommenden Formate vor

  1. Motivliste anlegen: Notiere Orte, die du vergleichen willst (z. B. Maxplatz, Jacklturm, Stadtpfarrkirche, Scheibenstraße, Eisenbahnviadukt).
  2. Quellen sichten: Nutze öffentliche Portale mit historischen Fotos (siehe Quellen) und speichere Fundstellen mit Permalinks.
  3. Standort nachstellen: Achte bei Re-Fotos auf Blickwinkel, Brennweite (ca. 24–28 mm Äquivalent), vertikale Ausrichtung und Tageslicht.
  4. Metadaten dokumentieren: Jahr, Fotograf:in sofern bekannt, Archivsignatur, Permalink, Ort und Aufnahmerichtung.
  5. Einreichung: Lade deine Vergleichsbilder zu den digitalen Aktionen hoch oder bringe sie zu Workshops mit.

Barrierefreiheit, Sicherheit und Hinweise

  • Zugänglichkeit: Rundgänge berücksichtigen möglichst stufenarme Wege und ausreichend Pausen.
  • Sicherheit im Straßenraum: Fotografiere von sicheren Standpunkten, beachte Verkehr und Privatflächen.
  • Rechte & Quellen: Prüfe Nutzungsbedingungen der Archive; nenne Urheber:in, Bestand und Lizenz.
  • Wettervorsorge: Demnächst stattfindende Outdoor-Formate sind wetterabhängig; entsprechende Hinweise folgen vorab.

Wozu das alles? Erwartete Wirkung künftiger Bildformate

  • Mehr Stadtverständnis: Bildvergleiche machen Entwicklungslinien sichtbar und fördern den Diskurs über Baukultur.
  • Beteiligung: Bürger:innen bringen eigene Alben und Erinnerungen ein – Wissen wird gemeinschaftlich erweitert.
  • Vernetzung: Archive, Museen, Schulen und Vereine arbeiten künftig enger zusammen, um Quellen zugänglich zu machen.
  • Dokumentation: Neue Re-Fotos von heute werden die historischen Quellen von morgen.

Digitale Begleitung und zukünftige Veröffentlichung

Die kommenden Formate werden digital flankiert: mit Ankündigungen, Einreichportalen für Vergleichsbilder und kuratierten Online-Galerien. Für Teilnehmende sind Leitfäden zur Quellenangabe, Einordnung und Nachnutzung vorgesehen, damit Beiträge auffindbar und langfristig nutzbar bleiben.

Quellen und Planungshilfen

  1. bavarikon – Suche „Traunstein“ — Kulturportal Bayern, historische Fotos/Ansichtskarten (accessed 2026-01-25)
  2. Bayerische Staatsbibliothek – Digitale Sammlungen — Karten- und Bildbestände, Online-Recherche (accessed 2026-01-25)
  3. Deutsche Digitale Bibliothek — Metasuche über Museen/Archive, Permalinks (accessed 2026-01-25)
  4. Archivportal‑D — Archivübergreifende Recherche zu Beständen (accessed 2026-01-25)
  5. Denkmal‑Atlas Bayern (BLfD) — Denkmaldaten zu Bau- und Nutzungsgeschichte (accessed 2026-01-25)
  6. Deutsche Nationalbibliothek – Katalog: ISBN 978‑3‑95400‑040‑1 („Zeitsprünge Traunstein“) — Bibliografischer Nachweis (accessed 2026-01-25)

Hinweis: Bei der Nutzung von Bildquellen gelten die jeweiligen Lizenz- und Nutzungsbedingungen der Archive.

Last reviewed: 2026-01-25

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Zuletzt aktualisiert: